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	<title>100 prozent erneuerbar</title>
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		<title>G. B. Shaw und die Vereinbarkeit des Ausbaus der Erneuerbaren mit dem Naturschutz oder: Warum setzen wir uns nicht endlich an einen Tisch?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;The single biggest problem of communication is the illusion that it has taken place.&#8221; Das soll Bernard Shaw einmal gesagt haben. Und, was er damit meinte, ist: Die Leute reden übereinander statt miteinander und denken, das sei Kommunikation. Man kann diesen Vorwurf manchmal auch den Verfechtern des Ausbaus und den &#8220;klassischen Naturschützern&#8221; machen. Dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Blogbild_SielmannDialog_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4624" title="100-proz_logo_110923" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Blogbild_SielmannDialog_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>&#8220;The single biggest problem of communication is the illusion that it has taken place.&#8221; Das soll Bernard Shaw einmal gesagt haben. Und, was er damit meinte, ist:</p>
<p>Die Leute reden übereinander statt miteinander und denken, das sei Kommunikation. Man kann diesen Vorwurf manchmal auch den Verfechtern des Ausbaus und den &#8220;klassischen Naturschützern&#8221; machen. Dies ist durchaus seltsam. Denn letztlich geht es um das Gleiche: Die Bewahrung unseres Planeten. Doch es ist eben auch menschlich &#8211; zumindest wenn man Shaw glaubt.</p>
<p>Für die 100 prozent erneuerbar ist der Zustand trotzdem unhaltbar. Deswegen arbeiten wir daran, die &#8211; um einmal gängige Klischees zu gebrauchen &#8211; Windenergieanlagenfetischsten hier und die Krötensammler dort zusammenzubringen und sie ihrer gemeinsamen Verantwortung zu erinnern. Dieses Anliegen hatten wir auch am Montag, den 7. Mai, als wir zusammen mit der <a href="http://www.sielmann-stiftung.de/de/aktuelles/sielmann-dialoge/gaeste-und-themen/mit-energie-fuer-die-natur.php" target="_blank">Heinz-Sielmann-Stiftung</a> zur Podiumsdiskussion &#8220;Mit Energie für die Natur&#8221; nach Stuttgart riefen.</p>
<p>Und sie kamen: Allen voran der <a href="http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de" target="_blank">Landesminister Alexander Bonde</a> &#8211; seines Zeichen zwar für Naturschutz, nicht aber für Energie zuständig.</p>
<p>Und dann in trauter Runde auf dem Podium: Industrielobbyisten, Naturschützer, Klimaschützer, Missionare für Energieeffizienz und mittendrin unser Referent für NGOs und Kommune, Ralf Dunker.</p>
<p>Ihre Statements wurden charmant und gekonnt verwoben von der WDR-Moderatoren Christiane Poertgen. Manchmal schienen die Diskutanten sogar einander zuzuhören. Aber redeten sie wirklich miteinander? Jedenfalls kaum über das strittige Thema: Was darf man und was darf man nicht in Schutzgebieten? Nur ansatzweise über die Frage: Was sind überhaupt relevante Schutzgebiete und wie differenziert man den Schutzstatus? Ganz kurz über den Aspekt: Wie groß dürfen die Schutzgebiete sein, um Ausgleichsmaßnahmen zuzulassen? Für einen Moment über die Idee, dass Klimaschutz nur gelingt, wenn die Parole &#8220;Technik gegen Natur&#8221; aufgegeben wird zu Gunsten der Formel &#8220;Technik für Natur&#8221;, vor allem im hochindustrialisierten Baden-Württemberg. Und am Rande auch mal über die Gretchenfrage schlechthin derzeit, zumal in Baden-Württemberg: Wie gehe ich mit Windenergie im Wald um?</p>
<p>Natürlich &#8211; diese Fragen wurden gestreift, aber allzu schnell sprang man zu Altbewährtem. Die Erneuerbaren-Front sprach sich für einen raschen Ausbau der Erneuerbaren aus, die Energieeffizienz-Fraktion für verstärkte Anstrengungen bei Energieeffizienz, die Lobbyisten für Ausgleichsmaßnahmen, und alle nickten erleichtert, als festgestellt wurde:</p>
<p>Man brauche all dies zusammen und müsse es in einem integrierten Zusammenhang sehen.</p>
<p>Trotz aller Bemühungen der Moderatorin muss man am Ende feststellen: Es war zu viel Konsens statt Kontroverse. Nicht, weil kontroverse Diskussionen grundsätzlich unterhaltsamer wären als Gespräche, in denen sich die Gesprächspartner allzu schnell einig sind. Sondern weil Beobachter wie Praktiker &#8211; das machten Eingaben aus dem Auditorium ebenso deutlich wie persönliche Gespräche nach der Veranstaltung &#8211; das Gefühl beschleicht: Vielleicht ist der Konsens als zu brüchig, allzu oberflächig.</p>
<p>Tatsächlich sind die Probleme in der Praxis manifester, als es die abstrakte Diskussion am 7. Mai im Stuttgarter Naturkundemuseum vorgab. Zielkonflikte sind jedenfalls in rhetorischer Dialektik einfacher zu lösen, als wenn energiewirtschaftlichen Interessen ganz matgen eriell auf Naturschutzgüter treffen. Und doch ist es gut, wenn die Akteure miteinander zu reden lernen. Denn allzu oft fehlt das Vertrauen, um Konfliktlinien im Gespräch zu erörtern, bevor sich die Probleme konkret ergeben oder zuspitzen. Nur dann können auch tragfähige Lösungefunden werden.</p>
<p>Auf die Politik kann man es in diesem Fall nicht schieben. Europa-, Bundes- und überwiegend auch Landesrecht überlassen den Akteuren genügend Spiel- und Gestaltungsraum.</p>
<p>Nun liegt es an Naturschützern, Erneuerbare Energieprojektplanern und -entwicklern, Regionalplanern und Bürgermeistern, Bürgern und Wirtschaftsvertretern ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Das war der gemeinsamer Appel von Heinz-Sielmann-Stiftung und 100 prozent erneuerbar stiftung gestern Abend in Stuttgart. Und diesen Appell werden wir immer wieder erneuern.</p>
<p>Damit miteinander geredet wird. In der Theorie UND in der Praxis.</p>
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		<title>Lösungen statt Probleme: Regionale Strom-Direktvermarktung in Mittelfranken – das neue Projekt der 100 prozent erneuerbar stiftung</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während in Berlin und in Brüssel weitgehende Ratlosigkeit über das Design des Energiemarktes nach der Energiewende herrscht, werden regional längst die nächsten Schritte unternommen. So könnte man das jüngste Projekt der 100 prozent erneuerbar stiftung im Bereich „lokale Netze&#8221; überschreiben. Für den mittelfränkischen Landkreis „Weißenburg-Gunzenhausen&#8221; werden wir ein Konzept für eine regionale Direktvermarktung von erneuerbarem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Blogbild_Weißenburg_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-4586 alignleft" title="Weißenburg" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Blogbild_Weißenburg_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Während in Berlin und in Brüssel weitgehende Ratlosigkeit über das Design des Energiemarktes nach der Energiewende herrscht, werden regional längst die nächsten Schritte unternommen.</p>
<p>So könnte man das jüngste Projekt der <a href="http://100-prozent-erneuerbar.de/" target="_blank">100 prozent erneuerbar stiftung</a> im Bereich „lokale Netze&#8221; überschreiben. Für den mittelfränkischen Landkreis „Weißenburg-Gunzenhausen&#8221; werden wir ein Konzept für eine regionale Direktvermarktung von erneuerbarem Strom entwickeln.</p>
<p>Die Menge des im Landkreis regenerativ erzeugten Stroms entspricht bereits heute über 80 Prozent dessen, was vor Ort verbraucht wird. Und zahlreiche Potenziale, insbesondere vielversprechende Windstandorte, sind noch gar nicht erschlossen.</p>
<p>Nun wollen wir dafür sorgen, dass der Strom auch vor Ort genutzt wird, anstatt ihn wahllos in das deutsche Stromnetz abzuleiten. Auch die nicht-monetären Vorteile dieser Strategie liegen auf der Hand:</p>
<p>• Die Bürger erhalten ihre elektrische Energie aus Anlagen, die in ihrer Umgebung entstehen. Wir führen vor Augen, dass hierfür Technik benötigt wird und ein Zusammenhang zwischen Anlagenanzahl und Stromverbrauch besteht.</p>
<p>• Die Anzahl technischer Anlagen rückt also in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Strombedarf in räumlicher Nähe. Je besser Einsparpotenziale und Effizienztechniken genutzt werden, desto weniger Anlagen müssen vor Ort errichtet werden.</p>
<p>• Das Prinzip lautet von nun an: Soviel Strom erzeugen wie nötig, nicht mehr das Geschäftsmodell großer Konzerne: Soviel Strom verkaufen wie möglich – und sei es aus Offshore-Windenergie.</p>
<p>• Damit lassen sich die Strompreise stabilisieren. Sie werden transparent, Investitionen in innovative Stromtechnik werden plausibel.</p>
<p>• Möglichst viele Bürger können sich finanziell an der Stromproduktion beteiligen, können mit entscheiden, ob und wie viel Strom über den regionalen Bedarf hinaus angeboten werden soll.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wäre es regionalpolitisch fahrlässig und energiewirtschaftlich nicht zukunftsfähig, wenn die lokal erzeugte erneuerbare Energie weiterhin stupide nach EEG-Vorgabe in das Stromnetz eingespeist würde. Worauf es jetzt ankommt, ist ein intelligentes Konzept zu entwickeln, den lokal erzeugten Strom auch regional nutzen zu können. Wir orientieren uns dabei an mehreren Zielen: Bürger, die keine Möglichkeit haben, eine eigene Erneuerbare-Energie-Anlage zu betreiben, sollen mindestens als Verbraucher von der Energiewende profitieren können. Die Region soll ihre Abhängigkeit von zentral erzeugter Energie reduzieren, so dass Preisstabilität und Versorgungssicherheit in der Hand regionaler Akteure liegen. Betreiber von bestehenden Kleinstanlagen mit einem für die großen Stromhändler unerheblichen Output sollen Direktvermarktung betreiben können, ohne Geld zu verlieren. Und die Stadtwerke sollen potenziellen Betreibern von Neu-Anlagen frühzeitig Angebote für die künftige Vermarktung ihres Stroms machen können, die mindestens so attraktiv wie die Einspeisung in das Stromnetz nach EEG sind.</p>
<p>Die 100 prozent erneuerbar stiftung hat am Freitag, den 3. Mai 2012, das Vorhaben einem großen Kreis von lokalen Unterstützern vorgestellt. Wir haben eine überwältigend eindeutige Zustimmung erhalten. Nicht nur der Landrat Wägemann, auch der Oberbürgermeister von Weißenburg, der größten Stadt des Landkreises, die Vertreter der kleineren Städte sowie der ansässigen Stadtwerke zeigten sich angetan und sagten ihre Unterstützung zu.</p>
<p>Es ist mal wieder verblüffend: Während die Bundespolitik vor lauter Problemfokussierung geradezu in mutlose Apathie verfällt, werden in der vermeintlichen Provinz die Zukunftsaufgaben couragiert und zuversichtlich angegangen. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass der künftige Strommarkt im regenerativen Zeitalter nicht zentral funktioniert. Wir wollen am Beispiel des <a href="http://www.landkreis-wug.de/" target="_blank">Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen</a> zeigen, dass die Alternative in der regionalen Direktvermarktung liegt. Mit unserem Konzept wollen wir die Grundlage dafür schaffen, dass Weißenburg-Gunzenhausen hier Vorreiter mit bundes- oder sogar europaweiter Strahlkraft wird.</p>
<p>Unser Fokus liegt dabei nicht in der technischen Umsetzbarkeit, wenngleich technische Innovationen eine Rolle spielen dürften. Hier sehen wir aber mittelfristig keine grundsätzlichen Hindernisse. Entscheidend ist, dass es sich rechnet. Anders wird eine schnelle Realisierung von regionaler Direktversorgung mit erneuerbarem Strom unmöglich. Die Intelligenz und Kreativität des Konzepts muss sich also daran beweisen, dass wir in diesem Punkt zu überzeugenden Lösungen kommen. Sie müssen so konkret sein, dass sie regionale Akteure wie beispielsweise die örtlichen Stadtwerke problemlos umsetzen können.</p>
<p>Unsere Stiftung profitiert dabei auch von der Kompetenz ihres Förderunternehmens <a href="http://www.juwi.de/" target="_blank">juwi</a>. Im Rahmen einer Spende stellt es uns Beratungsleistungen ihrer Stromhandels-Experten zur Verfügung.</p>
<p><strong>Auf ihre Unterstützung bauen wir, um ein erfolgreiches Konzept zu realisieren, das dann auch Vorbild für viele andere Landkreise und Regionen in Deutschland sein soll.</strong></p>
<p>Die Details der Idee, für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein regionales Direktvermarktungskonzept zu entwickeln, haben wir zusammen mit der örtlichen <a href="http://www.wugli.de/chronik/umwelt/474-buergerenergie-altmuehlfranken-aufsichtsrat-vorstand.html" target="_blank">Energiegenossenschaft Altmühlfranken</a> entwickelt. Die Genossenschaft hatte auch zu dem großen Stakeholder-Treffen am 3. Mai 2012 geladen, von dem wir, begeistert von dem dynamischen Elan der Region, zurück ins problembesoffene Berlin kehrten.</p>
<p>Wir machen uns nun an die Arbeit und wollen dem Landkreis bis Oktober 2012 die Ergebnisse des Konzepts präsentieren.</p>
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		<title>I like the sun – und es geht noch weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Januar haben wir die Facebook-Kampagne I like the sun gestartet. Verbunden mit der Gewissheit, dass die Sonne mehr Fans als Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat. Dieser hat Anfang des Jahres mit wirklich ungeheuerlichen und mehr als unklugen Kürzungsplänen die energiepolitische Welt in Wallungen gebracht. I like the sun hat sich in den letzten drei Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/titel_blog_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4400" title="I like the sun" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/titel_blog_klein.jpg" alt="" width="236" height="213" /></a>Ende Januar haben wir die Facebook-Kampagne <a href="http://www.facebook.com/thesunlikesyou" target="_blank">I like the sun</a> gestartet. Verbunden mit der Gewissheit, <a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/2012/01/26/wirtschaftsminister-vs-sonne-wer-hat-mehr-facebookfans/" target="_blank">dass die Sonne mehr Fans als Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler</a> hat. Dieser hat Anfang des Jahres mit wirklich ungeheuerlichen und mehr als unklugen Kürzungsplänen die energiepolitische Welt in Wallungen gebracht. I like the sun hat sich in den letzten drei Monaten zum digitalen Forum der Solardebatte entwickelt. Wir würden das nicht so selbstbewusst formulieren, wenn wir nicht tagtäglich erleben würden, welche qualifizierten und relevanten Diskussionen dort stattfinden. Unsere Fans tauschen sich aus, häufig auch kontrovers und informieren sich gegenseitig. Es ist hier eine aktive Gruppe entstanden, über die wir uns mehr als nur freuen.</p>
<p>Zurück zur Wette: Philipp Rösler hat gut 5.600 Facebook-Fans, unsere Seite leider nur gut 3.400. Formal haben wir die Wette verloren (<a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/2012/02/08/en-garde-minister-rosler/" target="_blank">wobei der Wirtschaftsminister nie auf unser Schreiben reagiert hat</a>). Wir geben uns aber nicht verloren, und zwar aus drei Gründen:</p>
<p>(1) unsere Facebook-Fans sind Gold wert – sie haben die Seite zum Zentrum des Online-Diskurses gemacht, und dafür möchten wir Euch danken.</p>
<p>(2) Es gibt im Netz einige Seiten, die ähnlich wie wir einfach sagen: gut dass es die Sonne mit all ihrer Energie gibt. Wir nennen hier <a href="http://www.facebook.com/vivelesoleil" target="_blank">nur</a> <a href="http://www.facebook.com/pages/Sunshine/58735756301" target="_blank">ein</a> <a href="http://www.facebook.com/Heliostos" target="_blank">paar</a> <a href="http://www.facebook.com/pages/Sonne/73365624150" target="_blank">wenige</a>. Unsere Seite und diese drei ergeben zusammen <strong>1.440.709 Fans</strong>. Auch wenn es Überschneidungen gibt – das sind deutlich mehr Fans als Philipp Rösler, Guido Westerwelle und die FDP zusammen.</p>
<p>(3) Die Sonne wird es noch geben, wenn von der FDP niemand mehr spricht.</p>
<p>Daher:<a href="http://www.facebook.com/thesunlikesyou" target="_blank"> I like the sun</a> bleibt bestehen weil diese Botschaft unumstößlich ist. Wir diskutieren, kontrollieren und informieren weiter und laden jeden ein, dabei zu sein. Denn so sicher die Sonnenenergie ist, die Energiewende muss erst noch geschafft werden. Bis dahin ist es noch ein Weg, auf den manch einer Steine legen wird, wenn er kann. Dagegen braucht es so Seiten wie I like the sun.</p>
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		<title>Vom dienenden zum intelligenten Stromnetz</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Anke Weidlich Beim Thema Netzausbau zur Integration der erneuerbaren Energien wird meist über große Stromtrassen diskutiert, die quer durch die Republik große Windparks mit den Verbrauchszentren verbinden sollen. Was dabei vernachlässigt wird, ist dass es auch einen erheblichen Ausbaubedarf im Verteilnetz gibt. Auf den niedrigen Spannungsebenen, auf denen der Strom weitestgehend unsichtbar bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Anke-Weidlich_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4565" title="Anke Weidlich" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Anke-Weidlich_klein.jpg" alt="Anke Weidlich" width="236" height="212" /></a><em>Gastbeitrag von Anke Weidlich</em></p>
<p>Beim Thema Netzausbau zur Integration der erneuerbaren Energien wird meist über große Stromtrassen diskutiert, die quer durch die Republik große Windparks mit den Verbrauchszentren verbinden sollen. Was dabei vernachlässigt wird, ist dass es auch einen erheblichen Ausbaubedarf im Verteilnetz gibt. Auf den niedrigen Spannungsebenen, auf denen der Strom weitestgehend unsichtbar bis in die Haushalte transportiert wird, gibt es mehr und mehr Einspeisung aus dezentralen Kleinanlagen, insbesondere aus erneuerbaren Energiequellen. Verteilnetze sind hierfür nicht ausgelegt worden. Probleme bereiten z.B. Zeiten, in denen die Einspeisung aus Photovoltaikanlagen lokal größer ist als der Strombedarf. In Bayern, wo die Photovoltaik-Einspeisung besonders hoch ist, musste E.ON bereits mehrmals Netzinvestitionen tätigen, die ausschließlich aufgrund der zunehmenden Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom nötig wurden.</p>
<p>Wenn die Netze an ihre Grenzen kommen, gibt es zwei Strategien, um die Stabilität zu sichern: Entweder werden die Leitungen und Umspannwerke verstärkt, sodass das Netz immer jede gewünschte Einspeisung und jeden Verbrauch bedienen kann. Eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW schätzt, dass dies bis 2020 Investitionen von bis zu 27 Milliarden Euro erfordern würde. Oder aber das Netz wird nicht ganz so großzügig ausgelegt, sondern nutzt die Flexibilität der Netznutzer, Verbrauch und Erzeugung ab und zu zeitlich so zu verschieben, dass teure Lastspitzen vermieden und erneuerbare Energiequellen besser genutzt werden können. Die smarte Lösung könnte in vielen Fällen die kostengünstigere sein. Der Ökostromanbieter Lichtblick hat beispielsweise errechnen lassen, dass ferngesteuerte Kleinkraftwerke die Ausbaukosten für bestimmte Teile des Verteilnetzes um acht bis 29 Prozent verringern können.</p>
<p>Hiermit ginge jedoch auch ein Paradigmenwechsel einher: das dienende Stromnetz, das jeden Stromtransport zu jeder Zeit ermöglicht, würde zu einem intelligenten Netz, das durch kluge Koordination von Erzeugung und Verbrauch die Versorgungssicherheit auch mit weniger dicken Leitungen gewährleistet.<br />
Dieser Paradigmenwechsel baut darauf, dass die Netznutzer sich in ihrem Stromverbrauch auch tatsächlich beeinflussen lassen. Gewerbliche Verbraucher könnten Netzbetreibern erlauben, bestimmte Anlagen für einige Zeit ein- oder auszuschalten, wenn sich dadurch eine kritische Situation vermeiden lässt. Für Haushaltskunden könnte Strom je nach Tageszeit unterschiedlich teuer werden, sodass es sich lohnt, den Verbrauch in günstigere Zeiten zu verlagern. Energieversorger würden sich mehr und mehr von dem Standardmodell verabschieden, lediglich Kilowattstunden zu verkaufen und stattdessen mit differenzierteren Angeboten ihre Kunden in eine intelligente Energieversorgung mit einzubeziehen. Und Unternehmen auch außerhalb der Energiewirtschaft könnten das Potential für neue Geschäftsfelder nutzen. Der Verband der IT-Branche, BITKOM, hat das Thema Smart Grid als eines der Top 10 High-Tech Trends für 2012 ausgemacht und auch der ZVEI, Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sieht es als eines der Trendthemen für 2012.</p>
<p>Die gesellschaftliche Debatte darüber, ob Netznutzern in Zukunft eine gewisse Flexibilität bei Stromverbrauch und Erzeugung abgefordert werden sollte, um die Kosten des Verteilnetzausbaus in Grenzen zu halten und die Effizienz des Energiesystems zu erhöhen, kommt erst langsam in Gang. Der Wandel des Stromnetzes von einer rein dienenden hin zu einer intelligenten Infrastruktur kann jedoch nur erfolgen, wenn es gelingt, eine Vielzahl von Verbrauchern für ihre neue Rolle im Energiesystem zu begeistern. Hierzu muss einer offener Dialog Klärung schaffen darüber, welche Eingriffe in die Autonomie für Verbraucher akzeptabel sind, welche Verbrauchsdaten sie von sich preiszugeben bereit sind und welcher Nutzen für Umwelt und Geldbeutel daraus resultiert. Dies ist nicht allein Aufgabe der Energieversorger, sondern geht alle Nutzer des Stromnetzes an.</p>
<p>Die Autorin Anke Weidlich ist Fellow bei der <a href="http://www.stiftung-nv.de/" target="_blank">stiftung neue verantwortung</a> und leitet dort das Projekt <a href="http://www.stiftung-nv.de/146954,1031,131036,-1,smart%20grids,0,0,0.aspx" target="_blank">Smart Grids</a>.<br />
Bildrechte: © P. Scheller</p>
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		<title>#LOA Tag 9: Music kills the climate foe</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Tag von Lesen ohne Atomstrom wollen wir all denen, die nicht in Hamburg dabei sein konnten, eine kleine Videoshow bieten, sodass die guten Vibes und Moves (und damit sei es bei der Jugendsprache belassen) auch im Süden der Republik ankommen. Zehn Tage Lesen ohne Atomstrom gehen heute Abend mit Konstantin Wecker in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/Blogbild_Delay_klein1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4480" title="Blogbild Jan Delay" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/Blogbild_Delay_klein1.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Am letzten Tag von Lesen ohne Atomstrom wollen wir all denen, die nicht in Hamburg dabei sein konnten, eine kleine Videoshow bieten, sodass die guten Vibes und Moves (und damit sei es bei der Jugendsprache belassen) auch im Süden der Republik ankommen. Zehn Tage<a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de" target="_blank"> Lesen ohne Atomstrom</a> gehen heute Abend mit Konstantin Wecker in der Fabrik zu Ende. „Das Reinwaschen dieser Konzerne macht mich richtig sauer“, <a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=142:heute-das-finale--konstantin-wecker--fabrik&amp;catid=1:aktuelle-nachrichten&amp;Itemid=64" target="_blank">ärgerte sich Konstantin Wecker letztes Jahr über die „Vattenfall-Lesetage“</a> – und stellte umgehend ein exklusives Programm für die „Erneuerbaren Lesetage“ zusammen. Zehn Tage an vollen Häusern, guten Stimmen und viel Gegenwind. Die 100 prozent erneuerbar stiftung hat diese besondere Kunstaktion gerne unterstützt und freut sich, dabei gewesen zu sein. Es wäre wünschenswert und gleichermaßen absolut notwendig, dass der Druck darauf überall in Deutschland zunimmt, keine <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-laender-fordern-nukleartechnik-soll-subventioniert-werden/6504528.html" target="_blank">Rückschritte in der Energiepolitik</a> zu gehen sondern in die Zukunft zu bauen. Mit dem <a href="http://lesenohneatomstrom.wordpress.com/" target="_blank">Aktionsblog </a>konnten wir schon viele Leser und Autoren außerhalb der Hamburger Bühne begeistern und animieren, nicht still zu bleiben.</p>
<p>Und nun Film ab:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/xal0WkW2SD4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/yeFT3jfwAG4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/v3YidugnmtM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/QLJHBi2uXK0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/u1MnWWLxYr0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Und das ist der Beste:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/9WxWRRYUahE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>#LOA Tag 8: Vatten-Störfall-Rock’n’Roll</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lauthals sangen Jan &#38; Jan gestern gegen Atomkraft an. Jan Delay und Jan Plewka füllten die Hallen in der Hamburger Fabrik. Unterstützt wurden sie dabei von Kettcar, I-Fire und den Ohrbooten. Live gestreamt schwappte die Welle über ganz Deutschland, der NDR-Jugendsender N-Joy hat das Konzert live übertragen. Die Band Madsen musste leider aus Krankheitsgründen absagen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Uexküll_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4539" title="Jakob von Uexküll" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Uexküll_klein.jpg" alt="Jakob von Uexküll" width="236" height="212" /></a>Lauthals sangen <a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=139:heute-19-uhr-jan-a-jan-gegen-vattenfall&amp;catid=1:aktuelle-nachrichten&amp;Itemid=64" target="_blank">Jan &amp; Jan gestern gegen Atomkraft</a> an. Jan Delay und Jan Plewka füllten die Hallen in der Hamburger Fabrik. Unterstützt wurden sie dabei von Kettcar, I-Fire und den Ohrbooten. Live gestreamt schwappte die Welle über ganz Deutschland, der <a href="http://www.n-joy.de/events/konzerte/lesenohneatomstrom109.html" target="_blank">NDR-Jugendsender N-Joy</a> hat das Konzert live übertragen. Die Band Madsen musste leider aus Krankheitsgründen absagen. Was um halb 8 begann endete gegen Mitternacht: <em>„Aber über Langeweile muss sich trotzdem niemand beschweren. Alle sind mit Verve bei der Sache. Auf der Bühne und davor. Und wenn man mit einem bunten Konzertabend den einen oder anderen tatsächlich dazu bekommt, nach Ende, um kurz vor Mitternacht, über die energetische Zukunft Deutschlands und der Welt nachzusinnen, hat man tatsächlich nicht viel falsch gemacht,“</em> schreibt das <a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/pop-und-jazz/article2249335/Mit-den-beiden-Jans-Kettcar-und-noch-mehr-gegen-Atomstrom.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a>.<br />
Heute Abend dann treten <a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=96&amp;Itemid=92" target="_blank">Henning Venske</a> und Schirmherr <a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=97&amp;Itemid=91" target="_blank">Jakob von Uexküll</a> vors Publikum des Thalia Gauß. Schon vorher aber debütieren die beiden im <a href="http://lesenohneatomstrom.wordpress.com/" target="_blank">Aktionsblog</a> von Lesen ohne Atomstrom. Neues und Bilder gibt’s wie immer auf <a href="http://www.facebook.com/Lesen.ohne.Atomstrom" target="_blank">Facebook</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energiepolitik trifft auf Literatur trifft auf Fussball trifft auf Musik trifft auf bürgerschaftliches Engagement</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 05:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[René Mono, Geschäftsführer der 100 prozent erneuerbar stiftung, über die Macher der Energiewende: „Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ – schon häufig habe ich diesen Satz gesagt bei Vorträgen und Interviews. Doch richtig glücklich war ich mit ihm nicht. Stets erschien er mir etwas zu verkopft und viel zu wenig konkret. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_René_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3923" title="100-proz_logo_110923" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_René_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a><em>René Mono, Geschäftsführer der 100 prozent erneuerbar stiftung, über die Macher der Energiewende:</em></p>
<p>„Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ – schon häufig habe ich diesen Satz gesagt bei Vorträgen und Interviews. Doch richtig glücklich war ich mit ihm nicht. Stets erschien er mir etwas zu verkopft und viel zu wenig konkret. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe &#8211; was soll man sich schon darunter vorstellen?<br />
Am Samstag, 14. April 2012, durfte ich zusammen mit den Veranstaltern eine Lesung im Rahmen des Festivals „<a href="http://lesen-ohne-atomstrom.de/" target="_blank">Lesen ohne Atomstrom – die erneuerbaren Energietage</a>“ eröffnen.<br />
Vor einigen Woche war ich noch auf der Pressekonferenz gewesen, bei der unter anderem die Unterstützung des Festivals durch die 100 prozent erneuerbar stiftung bekannt gegeben worden war. Dort hatte ich wie so oft wieder von dieser „gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“ erzählt. Und mich gefragt: „Weiß ich eigentlich selbst, was ich damit meine?“<br />
Und dann gestern das Aha-Erlebnis auf der Lesung.<br />
200 Leute drängen sich in den Malersaal im Millerntorstadion. Der FC St. Pauli hat seine Heimstätte kostenlos zur Verfügung gestellt und folgte dem Beispiel des HSV. Zwei Tage zuvor hatte der größere der Hamburger Fussballvereine die Pforten seiner Imtech-Arena für die erneuerbaren Lesetage geöffnet.<br />
Ich erlebe ein buntes, kurzweiliges Programm. Energiepolitik trifft auf Literatur trifft auf Fussball trifft auf Musik trifft auf bürgerschaftliches Engagement.<br />
Schon nach wenigen Minuten weiß ich: Heute Abend werde ich „live“ erleben, wie breit die Unterstützung für die Energiewende, wie aktiv das Interesse an dem vor uns liegenden regenerativen Zeitalter und wie lebhaft der Wunsch nach einer besseren Energieversorgung ist. Von Hamburg geht ein Signal aus: Wir wollen 100 Prozent erneuerbar, wir wollen es so schnell wie möglich und wir sind bereit, dafür zu kämpfen! Die Gestalter des Abends senden diese Botschaft auf ganz unterschiedliche Art und Weise aus: Aktivisten gegen Atomkraft formulieren sie in glasklaren Politikstatements. Die Bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg zeigt sie in einem Filmbeitrag. Musiker einer eigens für diesen Abend zusammengestellten Band improvisieren über sie in kreativ arrangierten Country-Songs. Und die Hauptacts, Hamburger Krimi-Autoren, drücken sie entweder übertragen aus – wie Simone Buchholz in „Schwedenbitter“, Jürgen Ehlers in „Nacht von Barmbeck“ oder Gunter Gerlach in seinen Krimi-Kurzgeschichten. Oder ganz explizit wie STERN-Reporter Wolfgang Metzner in seinem Atomkrimi „Die Grüne Armee Fraktion“.<br />
Welch schönes Gefühl – als ich nach drei kurzweiligen Stunden das Millerntorstadion verlassen! Ja, die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und die Gesellschaft &#8211; Literaten, Musiker, Journalisten, Bürger, Bauern, Aktivisten, Fußballer &#8211; ist dabei, sie erfolgreich zu lösen.</p>
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		<title>#LOA Tag 5: Leben und Sterben an der Elbe</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 09:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Abend wirds kriminell bei Lesen ohne Atomstrom: &#8220;Simone Buchholz lässt in „Schwedenbitter“ Staatsanwältin Riley dem Bösen nachspüren, in Jürgen Ehlers’ „Nacht von Barmbeck“ ist es Kriminalassistent Berger und für Gunter Gerlach ermittelt Privatdetektiv Brahms. Was die Romanfiguren eint – auch mit Journalist Mondrian, den STERN-Reporter Wolfgang Metzner nach dem Mordanschlag auf einen Atommanager auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Buchholz_Foto_Blog.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4531" title="Buchholz_Foto_Blog" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Buchholz_Foto_Blog.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Heute Abend wirds kriminell bei <a href="http://lesen-ohne-atomstrom.de" target="_blank">Lesen ohne Atomstrom:</a> <a href="http://lesenohneatomstrom.wordpress.com/simone-buchholz/" target="_blank">&#8220;Simone Buchholz</a> lässt in „Schwedenbitter“ Staatsanwältin Riley dem Bösen nachspüren, in Jürgen Ehlers’ „Nacht von Barmbeck“ ist es Kriminalassistent Berger und für Gunter Gerlach ermittelt Privatdetektiv Brahms. Was die Romanfiguren eint – auch mit Journalist Mondrian, den STERN-Reporter Wolfgang Metzner nach dem Mordanschlag auf einen Atommanager auf die „Grüne Armee Fraktion“ ansetzt: Alle Rechercheure schnüffeln auf Sankt Pauli, manchmal sogar beim Fußball am Millerntor – und im Stadion nahe dem Kiez wird heute Abend auch gelesen.</p>
<div>
<p>Damit folgen die Krimi-Autoren einem ebenso aufrüttelnden wie höchst unterhaltsamen Abend im übervoll besetzten Malersaal des Schauspielhauses, wieder konnten nicht alle Lesefreunde eingelassen werden: Dort war die legendäre Schriftstellerin Gudrun Pausewang aufgetreten, die in ihrem neuesten Werk das „Leben danach“ eindrucksvoll skizzierte &#8211; das Leben nach dem GAU in einem deutschen Atomkraftwerk. <a href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=288868614523615&amp;set=a.270491209694689.62150.232676740142803&amp;type=1&amp;theater" target="_blank">Pausewang wurde optimal von „aspekte“-Moderator Tobias Schlegl ergänzt</a>, der konsequent anderes las als mit den Organisatoren vereinbart, stattdessen sich literarisch der gezielten Sachbeschädigung gegen Umweltzerstörer widmete.</p>
<p>Heute Abend nun stellt sich auch noch das Krimi-Genre offen gegen den selbsternannten „Literaturförderer“ Vattenfall, für den Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler zunehmend einsam &#8211; dafür umso vehementer &#8211; die Werbetrommel rührt: Für Schriftstellerin Simone Buchholz ist es „einfach nur eklig, was da mit der Literatur passiert“.</p>
<p>Als Senatorin Kisseler sich kürzlich dann auch noch dazu verstieg, den Atomkonzern als „Mäzen“ für Hamburg zu adeln, gruselten sich selbst die hart gesottenen Krimi-Autoren – und reservierten umgehend den Ballsaal am Millerntor. Um mit spektakulärem Blick ins Stadion auch die Kriminalliteratur gegen den „Literaturmissbrauch“ in Stellung zu bringen,&#8221; so der Veranstalter.</p>
<p>Im <a href="http://lesenohneatomstrom.wordpress.com/" target="_blank">Aktionsblog </a>schreibt Simone Buchholz heute auch. Für alle die nicht in Hamburg sein können. Und <a href="http://www.facebook.com/Lesen.ohne.Atomstrom" target="_blank">hier</a> gibts immer wieder Aktuelles.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>#LOA Tag 4: Zwei Mal Zwei und 259</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 08:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern zwei, heute zwei: Lesen ohne Atomstrom nimmt an Fahrt auf. Gestern wurden 200 jungen Zuhörern in der Imtech-Arena von den Teufelskickern für Literatur begeistert. Und am Abend verliehen Feridun Zaimoglu und Jan Brandt der Roten Flora Glanz. Lars Becker musste sich leider kurz vor der Veranstaltung entschuldigen und konnte aufgrund von Drehbucharbeiten nicht teilnehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Schlegl_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4525" title="Bild Schlegl" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Schlegl_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Gestern zwei, heute zwei: Lesen ohne Atomstrom nimmt an Fahrt auf. Gestern wurden 200 jungen Zuhörern in der Imtech-Arena von den Teufelskickern für Literatur begeistert. Und am Abend verliehen <a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=131:heute-19-uhr-star-autoren-besetzen-rote-flora&amp;catid=1:aktuelle-nachrichten&amp;Itemid=64" target="_blank">Feridun Zaimoglu und Jan Brandt der Roten Flora</a> Glanz. Lars Becker musste sich leider kurz vor der Veranstaltung entschuldigen und konnte aufgrund von Drehbucharbeiten nicht teilnehmen. Doch die verbleibenden zwei Drittel haben die rund 150 Zuschauer restlos begeistert &#8211; der trockene brandtsche Humor und der eintauchende Zaimoglu sorgten für einen besondern Abend.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/events/269471816464093/" target="_blank">Heute wiederum sticht Antje von Stemm in See</a> &#8211; die Autorin wurde ebenfalls vom Atomkonzern Vattenfall angefragt und hat abgelehnt. Trotz hohem Honorarangebot! Am Abend lesen die <a href="http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=133:heute--19-uhr-schauspielhaus&amp;catid=1:aktuelle-nachrichten&amp;Itemid=64" target="_blank">Grande Dame des Atomwiderstands Gudrun Pausewang und Tausendsassa Tobias Schlegl sowie Sascha Adamek im Schauspielhaus</a>. Im <a href="http://lesenohneatomstrom.wordpress.com/" target="_blank">Aktionsblog </a>warten wir ebenfalls mit zwei neuen Artikeln auf. Zwei der heute in Hamburg lesenden Autoren haben sich freundlicherweise bereit erklärt, an Online-LoA teilzunehmen. Ratet wer!</p>
<p>Und schon ein kleiner Hinweis für <a href="http://www.facebook.com/events/402965149729490/" target="_blank">morgen: am Abend</a> wird die 100 prozent erneuerbar stiftung, vertreten durch <a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/2011/10/14/im-portrait-rene-mono/" target="_blank">René Mono</a>, im Stadion von St. Pauli mitdabei sein. Wir freuen uns sehr! Und was die 259 soll? So viele <a href="http://www.facebook.com/Lesen.ohne.Atomstrom" target="_blank">Facebook-Fans</a> haben wir inzwischen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit Energie für die Natur! Naturschutz = Klimaschutz?!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 7. Mai finden die Sielmann Dialoge im Naturkundemuseum in Stuttgart statt. Gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung möchten wir Sie einladen, um mit uns über das Thema Mit Energie für die Natur! Naturschutz = Klimaschutz?! zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Podiumsgesprächs steht vor allem die Diskussion, wie in Baden-Württemberg aber auch bundesweit die Belange des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Sielmann_klein1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4519" title="Sielmann Dialog" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Blogbild_Sielmann_klein1.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Am 7. Mai finden die <a href="http://www.sielmann-stiftung.de/de/aktuelles/sielmann-dialoge/sielmann_dialoge-2012.php" target="_blank">Sielmann Dialoge</a> im <a href="http://www.naturkundemuseum-bw.de/" target="_blank">Naturkundemuseum in Stuttgart </a>statt. Gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung möchten wir Sie einladen, um mit uns über das Thema <a href="http://www.sielmann-stiftung.de/de/aktuelles/sielmann-dialoge/gaeste-und-themen/mit-energie-fuer-die-natur.php" target="_blank"><strong>Mit Energie für die Natur! Naturschutz = Klimaschutz?!</strong></a> zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Podiumsgesprächs steht vor allem die Diskussion, wie in Baden-Württemberg aber auch bundesweit die Belange des Naturschutzes, des Klimaschutzes und der geplante Ausbau erneuerbarer Energien in Einklang gebracht werden können.</p>
<p>Reichen die Naturschutzstrategie 2020 und das neue Klimaschutzgesetz des Landes aus, um die negative Entwicklung zu bremsen? Helfen neue Großschutzgebiete? Oder werden Wälder jetzt zu Windparks? Was können wir tun, um den Energiebedarf weiter zu senken? Welche Verantwortung haben Unternehmen und Politik? Welchen Beitrag kann der Einzelne leisten?</p>
<p>Herr <strong>Minister Alexander Bonde</strong> (<a href="http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/" target="_blank">Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz</a>) wird mit seinem Grußwort thematisch in den Abend einführen und mit den Gastgebern <strong>Michael Spielmann</strong> (<a href="http://www.sielmann-stiftung.de/" target="_blank">Heinz Sielmann Stiftung</a>) und <strong>Dr. René Mono</strong> (<a href="http://100-prozent-erneuerbar.de/" target="_blank">100 prozent erneuerbar stiftung</a>) einzelne Aspekte vertiefen. Unsere Gäste auf dem Podium sind <strong>Thomas Beißwenger</strong> (Industrieverband Steine und Erden in Baden-Württemberg e.V.), <strong>Ralf Dunker</strong> (<a href="http://100-prozent-erneuerbar.de/" target="_blank">100 prozent erneuerbar stiftung</a>), <strong>Dr. Johannes Hengstenberg</strong> (<a href="http://www.co2online.de/" target="_blank">co2online</a>), <strong>Tobias Keye</strong> (<a href="http://www.biodirekt.de/" target="_blank">Biodirekt GmbH</a>) und <strong>Karl Friedrich Sinner</strong> (<a href="http://www.europarc-deutschland.de/" target="_blank">EUROPARC Deutschland e.V.</a>). Durch die Diskussion begleitet Sie die freie Journalistin, Autorin und Moderatorin<strong> Christiane Poertgen</strong>.</p>
<p>Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Einlass ist bereits um 19:30 Uhr, um bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen. Nach dem Podiumsgespräch können Sie in gemütlicher Atmosphäre den Abend ausklingen lassen. Wir würden uns sehr freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen:<strong> „Mit Energie für die Natur! Naturschutz = Klimaschutz?!“</strong><strong> am 7. Mai 2012</strong><strong> um 20 Uhr</strong><strong> (Empfang ab 19.30 Uhr)</strong><strong> im Naturkundemuseum am Löwentor,</strong><strong> Rosenstein 1, 70191 Stuttgart. </strong></p>
<p><strong>Wir bitten um Antwort bis zum 3. Mai 2012. Bitte senden Sie uns ein Fax an: 030 263939-010 oder schreiben Sie eine E-Mail an: dialoge@sielmann-stiftung.de.<br />
</strong></p>
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