Nicht-Parteiorganisationen im Kampf für den Klimaschutz III

Erneuerbare Energien Bundesverbände

Zu den erneuerbaren Energien zählen Windenergie, Solarenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft. Von allen gibt es wiederum Untergruppierungen, die besondere Schwerpunkte erfüllen. Im Bereich Wind wird zwischen On- und Offshore unterschieden, im Bereich Biomasse sind verschiedene Verwendungszwecke denkbar, von Wärme über Strom und Kraft-Wärme-Kopplung bis zur Erzeugung von Biodiesel. Für fast jedes Interesse aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gibt es auch einen Bundesverband, der die Interessen für die Mitglieder aufbereitet und kommuniziert und sich im politischen Prozess entsprechend positioniert.

Bundesverband Erneuerbare Energie
Der Bundesverband der Erneuerbaren Energie, BEE, ist der Dachverband der Fachverbände für Erneuerbare Energien und wurde als solcher 1991 gegründet. Inzwischen gehören 23 Verbände zum BEE und damit rund 30.000 Mitglieder und Firmen.
Das langfristige Ziel, komplett die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen, soll mittels der Verbesserung der Rahmenbedingungen, der Durchsetzung der Chancengleichheit und der Koordination von Einzelaktivitäten der Mitgliedsverbände realisiert werden.
Dafür organisiert der BEE zum Beispiel Beratungen, Expertengespräche, erarbeitet Stellungnahmen und beauftragt Gutachten.
Der parlamentarische Beirat des BEE wird von Vertretern von allen im Bundestag vertretenen Fraktionen gestellt.
Auch Fördermitgliedschaft im BEE ist möglich: sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen.

Einer der Mitgliedsverbände ist der Bundesverband Bioenergie

Der Bundesverband Bioenergie wurde 1998 als Dachverband für den bundesdeutschen Bioenergiemarkt gegründet und hat mittlerweile mehr als 150 Mitglieder.
Der Verband arbeitet damit sowohl für den Strom-, den Wärme- als auch den Verkehrssektor: Biomasse ist eine sehr vielseitige erneuerbare Energieform und im BBE sind Vertreter aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vertreten.
Der BBE vertritt die Interessen der Mitgliedsverbände nach außen und insbesondere gegenüber der Politik. So begleitet er Gesetzesinitiativen und berät Entscheidungsträger. Außerdem veröffentlicht der BBE regelmäßig Positionspapiere, die auf der Website zum Download angeboten werden. Auch einen Veranstaltungskalender gibt es auf der Website, so dass niemand mehr eine entsprechende Veranstaltung verpassen muss.

Mit seiner Arbeit befindet der BBE sich in guter Gesellschaft. Zum Beispiel zum Bundesverband Geothermie:

Geothermie wird die Erdwärme genannt, die unter der Erdoberfläche quasi nur auf unsere Nutzung wartet: und genau dafür macht die Geothermische Vereinigung – Bundesverband Geothermie sich stark. Die Geothermische Vereinigung ist der weltweit zweitgrößte Verband für die Geothermie. Neben der Interessenvertretung nach außen, also gegenüber der Politik und Entscheidungsträgern, bietet der Bundesverband Geothermie zahlreiche Informationen: Es wird bspw. die eigene Zeitung „Geothermische Energie“ herausgegeben. Da es regional große Unterschiede in der Verfügbarkeit von Geothermie gibt, wurden entsprechende Regionalforen geschaffen.
Allen Mitgliedsfirmen bietet der Bundesverband Geothermie die Möglichkeit sich in einem digitalen Branchenbuch zu präsentieren.

Hier die Bundesverbände im Überblick:

Bundesverband Bioenergie e.V.
Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V.
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V
Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung
Bundesverband Pflanzenöle
Bundesverband solare Mobilität
Bundesverband Solarwirtschaft
Bundesverband Wärmepumpe
Bundesverband Windenergie e.V.
Deutscher Energie-Pellet-Verband
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
Fachverband Biogas e.V.
Geothermische Vereinigung – Bundesverband Geothermie e.V.
Verband der deutschen Biokraftindustrie
Verband Deutscher Biomasseheizwerke e.V. (VDBH)

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