Die Energieversorgung als Bildungsfrage IV

Damit nun zum letzten Tag unserer Reihe und jungen Menschen, die sich nach ihrem Schulabschluss fragen: was nun? Eine Möglichkeit: studieren. Doch welche Studiengänge gibt es, was haben sie zu bieten und was kann ich sonst für Berufswege einschlagen?

Die dena legt eine Liste vor, welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten es im Bereich der Energien gibt:

Beispiele für Studiengänge:

  • Diplomstudium Energie- und Umwelttechnik mit Studienrichtung Regenerative Energietechnik
  • Bachelorstudium Energie- und Umwelttechnik
  • Diplomstudium Umweltengineering
  • Diplomstudium Energie- und Verfahrenstechnik
  • Bachelor- /Masterstudium Gebäudetechnik/ Gebäudeklimatik

Themen, wo eine Aus- und Weiterbildung lohnen könnten:

  • Projektierung von Photovoltaik-Anlagen
  • Meisterschule für Installations-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Grundlagenintensivkurs Photovoltaik
  • SHK-Fachkraft Solarthermie oder photovoltaische Anlagen
  • Fachkraft für Solartechnik – SolarteurIn
  • Lehrgang Modernisierungs-Baumeister
  • Energiepass für Gebäude
  • Energetische Gebäudesanierung

Weitere Informationen gibt es auch beim ‚BINE Informationsdienst‚ – Untertitel: ‚Energieforschung in der Praxis‘.
bine
Neben Nachrichten aus der Energieforschung finden sich dort auch ein Veranstaltungskalender, umfangreiche Publikationen und eine Adressliste von Forschungsinstituten. Man könnte quasi sagen: da werden Sie geholfen :)
Außerdem gibt es ein Verzeichnis mit Veranstaltungen, die sich ebenfalls rund um das Thema Energie drehen und sowohl an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene wenden.

Die Bundesagentur für Arbeit listet auf deren Website alle in Deutschland zugelassenen Ausbildungen auf, inklusive Hintergrundinformationen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es die Ausbildung des Gewässerschutzbeauftragten gibt? Den der Recycling-Fachkraft? Oder den Techn. Assistent/in – nachwachsende Rohstoffe? Um es kurz zu machen: es kommen immer wieder neue Ausbildungsberufe und es lohnt sich, einfach mal in diese Liste zu schauen und sich inspirieren zu lassen.

Gerade die technischen Hochschulen bieten ein umfangreiches Angebot an Studienfächern, die sich mit dem Thema Energie beschäftigen. Und wer da nicht fündig wird: auch Journalisten, Politikwissenschaftler, Juristen und viele weitere Berufsbilder können sich auf das Thema Erneuerbare Energien konzentrieren und so an einer Erneuerbaren Zukunft mitwirken.

Ein Beispiel ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Dort kann man zum Beispiel Gebäudeenergie- und -informationstechnik studieren. Oder auch Umwelttechnik/ Regenerative Energien und als Masterstudiengang Betriebliche Umweltinformatik.
Es gibt also ungeahnte Möglichkeiten, es lohnt sich ein Blick auf die Website der Universitäten und Fachhochschulen und dann nur Mut – damit den Erneuerbaren auch die Unterstützung durch Fachfrauen und -männer nicht ausgeht. Denn da liegt die Zukunft und da gibt es Jobs.