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In Bayern gibt’s den strahlenden Mix
Mit einem 10-Punkte-Programm möchte Bayern die Energieversorgung der Zukunft sichern. Es geht um “preisgüstige Energie, mehr Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energie und [...] zusätzliche Investitionen.” Das klingt soweit ja erstmal ganz gut.
60% der Stromversorgung stammen in Bayern aus der Kernenergie. Aber auch auf Erneuerbare setzt man im Freistaat. Mit rund 8% am Primärenergieverbrauch und 20% regenerativer Stromversorgung ist man durchaus zufrieden. Leider ist nirgendwo in diesem Dokument angegeben, aus welchem Jahr diese Werte stammen. Besonderer Schwerpunkt sind in diesem Zusammenhang die biogenen Energieträger. Mit etwa 5,2% in der Primärenergiebilanz liegt die Bioenergie damit noch vor der Wasserkraft (2,2%). Doch auch die Wasserkraft ist noch ausbaufähig, laut eigenen Angaben um ca. 10%.
Das Allensbach Institut für Demoskopie hat im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse eindeutig sind: die Befragten wünschen sich mehr Erneuerbare, weniger Atomenergie. Ganz vorne liegt die Sonnenenergie, gefolgt von Wind- und Wasserkraft.

Die ganze Studie gibt es hier.
Die aktuellste auffindbare Zahl besagt, dass in Bayern 2005 8,1% des Primärenergieverbrauchs durch Erneuerbare Energie gewonnen wurden. Da ist aber wohl noch Spiel nach oben und eine Ablösung der Atomenergie ist wohl wünschenswert.
Auch für junge Menschen bieten die Erneuerbaren eine Zukunftsperspektive in Bayern: in der Ausbildung. An 14 Universitäten und Fachhochschule können Bachelorstudiengänge aus dem Bereich der Erneuerbaren studiert werden. Acht Masterstudiengänge zu den Erneuerbaren gibt es und sogar noch drei Diplomstudiengänge. Es ist also davon auszugehen, dass Bayern keine Nachwuchsschwierigkeiten für die Zukunft mit Erneuerbaren haben wird. Gut so.




