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Kommunen nehmen Energiewende selbst in die Hand –Internetportal der AEE zeigt Best-Practice-Beispiele in ganz Deutschland
Während in Bund und Ländern über künftige Energiekonzepte und das Tempo des Atomausstiegs noch kontrovers diskutiert wird, nehmen immer mehr Kommunen die Energiewende selbst in die Hand. Mit ambitionierten Energie- und Klimaprogrammen, Investitionsanreizen und günstiger Regionalplanung haben viele Städte und Gemeinden bereits Meilensteine auf dem Weg in die regenerative Energieversorgung gesetzt. In zahlreichen Kommunen kann der komplette Strombedarf rechnerisch bereits durch Erneuerbare-Energien-Anlagen auf der eigenen Gemarkung gedeckt werden.
Seit 2008 stellt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) jeden Monat ein solches vorbildliches kommunales Energieprojekte auf ihrem Infoportal kommunal-erneuerbar.de vor. Auf der Website werden Hintergrundinformationen zu den einzelnen Projekten (Technologie, Planung und Umsetzung) veröffentlicht. So können sich interessierte Kommunen, aber auch Journalisten, Politiker und interessierte Bürger über Best-Practice-Beispiele und regenerative Kommunen in ihrer Nähe informieren.
Diesen Monat wurde die Gemeinde Schöneck in Hessen als „Energie-Kommune des Monats“ ausgezeichnet. In Schöneck produziert ein Windpark mit sieben Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 14 Megawatt 37,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr. Damit wird rechnerisch die gesamte Stromversorgung der 12.000-Seelen-Gemeinde gedeckt. Hervorzuheben ist insbesondere die hohe Bürgerakzeptanz die dem Windparkprojekt vor Ort entgegengebracht wird. Wie diese hohe Bürgerakzeptanz zustande kam, zeigt ein animierter Kurzfilm auf kommunal-erneuerbar.de.




