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40 Prozent der Erneuerbare-Energie-Anlagen in Deutschland in Bürgerbesitz:
Quelle: trend:research Institut & Klaus Novy Institut
39,7 Prozent der in Deutschland errichteten Erneuerbare-Energie-Anlagen (gemessen in Megawatt) befinden sich im Besitz von Privatpersonen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Klaus Novy Instituts in Kooperation mit dem trend:research Institut für Trend- und Marktforschung. Unter die Kategorie „Privatpersonen“ fallen dabei alle privaten Geldanleger, die ihre Investition nicht berufsmäßig tätigen. Dazu zählen sowohl Hausbesitzer mit einer Solaranlage auf dem Dach, als auch Personen die an Bürgerenergieparks beteiligt sind. Nicht eingerechnet werde hingegen Personen, die ihr Geld in grünen Fonds angelegt haben.
Die zweitgrößte Eigentümergruppe sind Projektierer (14,4 Prozent), gefolgt von Fonds und Banken (11,0 Prozent) und der Gruppe der Landwirte (10,8 Prozent). Interessanter Weise halten die vier großen Energieversorger (EnBW, E.ON, RWE, Vattenfall) nur einen Anteil von 6,5 Prozent an der in Deutschland installierten regenerativen Stromerzeugungsleistung. Alle Energieversorger zusammen kommen auf 13,5 Prozent. Damit wird klar, dass sich die Energieversorgungsunternehmen bislang nur sehr zögerlich an der Energiewende beteiligt haben.






Für mich ist es einfach unverständlich, weshalb die großen Energieversorger nicht in die Pflicht genommen werden. Sie waren beim Bau neuer Atomreaktoren und Kohlekraftwerken die größten Nutznießer von Subventionen und beteiligen sich am derzeitigen Ausbau einer Stromversorgung aus erneuerbaren Energien nur mäßig.
Das einzig positive an dieser Studie ist, dass nun Privatleute von Zuschüssen profitieren. Glücklich ist der, der die Möglichkeit dazu hat.