I like the sun – und es geht noch weiter

Ende Januar haben wir die Facebook-Kampagne I like the sun gestartet. Verbunden mit der Gewissheit, dass die Sonne mehr Fans als Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat. Dieser hat Anfang des Jahres mit wirklich ungeheuerlichen und mehr als unklugen Kürzungsplänen die energiepolitische Welt in Wallungen gebracht. I like the sun hat sich in den letzten drei Monaten zum digitalen Forum der Solardebatte entwickelt. Wir würden das nicht so selbstbewusst formulieren, wenn wir nicht tagtäglich erleben würden, welche qualifizierten und relevanten Diskussionen dort stattfinden. Unsere Fans tauschen sich aus, häufig auch kontrovers und informieren sich gegenseitig. Es ist hier eine aktive Gruppe entstanden, über die wir uns mehr als nur freuen.

Zurück zur Wette: Philipp Rösler hat gut 5.600 Facebook-Fans, unsere Seite leider nur gut 3.400. Formal haben wir die Wette verloren (wobei der Wirtschaftsminister nie auf unser Schreiben reagiert hat). Wir geben uns aber nicht verloren, und zwar aus drei Gründen:

(1) unsere Facebook-Fans sind Gold wert – sie haben die Seite zum Zentrum des Online-Diskurses gemacht, und dafür möchten wir Euch danken.

(2) Es gibt im Netz einige Seiten, die ähnlich wie wir einfach sagen: gut dass es die Sonne mit all ihrer Energie gibt. Wir nennen hier nur ein paar wenige. Unsere Seite und diese drei ergeben zusammen 1.440.709 Fans. Auch wenn es Überschneidungen gibt – das sind deutlich mehr Fans als Philipp Rösler, Guido Westerwelle und die FDP zusammen.

(3) Die Sonne wird es noch geben, wenn von der FDP niemand mehr spricht.

Daher: I like the sun bleibt bestehen weil diese Botschaft unumstößlich ist. Wir diskutieren, kontrollieren und informieren weiter und laden jeden ein, dabei zu sein. Denn so sicher die Sonnenenergie ist, die Energiewende muss erst noch geschafft werden. Bis dahin ist es noch ein Weg, auf den manch einer Steine legen wird, wenn er kann. Dagegen braucht es so Seiten wie I like the sun.