Am 29. und 30. September 2010 gibt es eigentlich nur einen Ort, wo man als überzeugter 100%-ler sein sollte, und zwar in Kassel. Hier die entsprechende Ankündigung und weitere Informationen:
Anknüpfen soll der Kongress an den Erfolg vom ersten Kongress, der am 16./17. Juni 2009 stattfand. Damals nahmen 483 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft teil. Dieses Jahr werden über 500 Teilnehmer erwartet.
Den Schwerpunkt des Kongresses bilden die Foren, die einen praktischen Erfahrungsaustausch von Kommunen und Landkreisen ermöglichen und Strategien und Instrumente auf dem Weg zu 100%-EE behandeln. Bereits einhundert Regionen und Kommunen in ganz Deutschland haben sich das Ziel gesetzt, ihre Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien umzustellen. Der Kongress bietet eine Plattform zur Vernetzung.
Kongressbegleitend wird es drei Ausstellungen geben. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren sich Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und auf der „100%-EE-Meile“ zeigen erfolgreiche Kommunen und Regionen ihren Weg in die erneuerbare Zukunft. Neu ist die Ausstellung „Erneuerbar unterwegs“: Auf dem Außengelände stellen Hersteller und Händler von Elektrofahrzeugen ihre neusten Modelle vor.
Diese Woche wurde wieder eine neue 100%-Studie veröffentlicht. Wieder, das heißt, dass die Stimmen inzwischen immer lauter werden, die 100% erneuerbare Energien nicht nur fordern sondern sie vor allem für möglich halten. Die letzte Studie kam nun vom Umweltbundesamt. Im Folgenden haben wir ein paar Pressestimmen zu der Studie und zum Thema gesammelt:
“Der Strom für Deutschland könnte ab 2050 nach Einschätzung des Umweltbundesamts (UBA) komplett aus Wind, Wasser oder Sonne kommen. “Die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien ist technisch und ökologisch möglich”, sagte gestern UBA-Präsident Jochen Flasbarth,” schreibt das Hamburger Abendblatt.
Die Klimaretterfügen hinzu: “Um die Vollversorgung aus Erneuerbaren zu ermöglichen, müssten frühzeitig die richtigen politischen Weichen gestellt werden, sagt UBA-Chef Jochen Flasbarth: “Je früher, je entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt uns für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen”. (…) Damit würde auch die Importabhängigkeit von Energieträgern deutlich reduziert, so das UBA: Die Primärenergieversorgung von Deutschland beruhte im Jahr 2008 zu 70 Prozent auf Importen von Kohle, Erdgas, Öl und Uran.”
“Deutschland kann seinen Strombedarf bis 2050 „jederzeit und vollständig aus erneuerbaren Energiequellen“ decken, und zwar ohne dafür unvertretbare ökologische Folgeschäden in Kauf zu nehmen. (…) Wie vorher schon der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) kommt das UBA zu dem Schluss, dass es technisch möglich wäre, die Energieversorgung bis 2050 so umzubauen, dass die Stromversorgung komplett aus erneuerbaren Energien bestritten werden könnte. Auch über den Weg dorthin sind sich alle drei Gutachter ziemlich einig: Das Stromnetz muss aus- und umgebaut werden, damit es den Anforderungen einer fluktuierenden Stromerzeugung gewachsen sein wird. Zudem müssen Energiespeicher zum Einsatz kommen, und die Energieeffizienz muss bis 2050 deutlich erhöht werden,” hält der Tagesspiegel fest.
Stichwort Laufzeitverlängerung: “Mit dem Ausbau des Ökostroms könnten diese Ziele erreicht werden, sagte Flasbarth. Längere AKW-Laufzeiten seien für die Umstellung auf Ökostrom nicht nötig, sie würden sogar Investitionen in erneuerbare Energien bremsen. Auch wirtschaftlich sei der Komplett-Umstieg auf regenerative Energien von Vorteil: “Die Kosten sind geringer als die Kosten, die bei einem ungebremsten Klimawandel auf uns und kommende Generationen zukommen würden”, heißt es in der Studie, die aber keine konkreten Summen nennt,” steht in der Financial Times Deutschland.
Eindeutig in der Wortwahl ist der Focus: “Energieversorgung der Zukunft: Aus für Kohle und Atom” heißt die Überschrift. Und weiter: “„ Die Ergebnisse der Simulation zeigen, dass ein vollständig auf erneuerbaren Energien basierendes Stromversorgungssystem in jeder Stunde ausreichend Energie für die Deckung der Last bereitstellen kann“, resümieren sie in der Studie.”
Ebenso die Frankfurter Rundschau: “Die Öko-Energiewende hat ein amtliches Siegel bekommen: Das Umweltbundesamt (UBA) hält es für machbar, die deutsche Stromversorgung bis 2050 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen.”
Kann man nur hoffen, dass sich die Bundesregierungen in ihrem Energiekonzept auf diese Studien bezieht. Denn Laufzeitverlängerungen und Kohlekraft wären ein Rückschritt ins letzte Jahrtausend!
Am Rande des Deutsche Welle Media Forums “Climate Change and the media” zeichnete die deutsche Radio- und TV Station internationale Blogs aus. Gewinner ist Ushahidi.com, ein Blog aus Afrika, der zur freien Meinungsäußerung und freiem Zugang zu Informationen beitragen will. „Ushahidi.com ist eine in Afrika entwickelte Plattform, die vor allem eines verändert: die Art und Weise, wie Informationen fließen bei Ereignissen, bei denen Menschenrechte gefährdet sind.“ Das sagte Erik Hersman, einer der Gründer des Weblogs am Dienstagabend (22.6.) in Bonn. Auf dem Deutsche Welle Global Media Forum wurden die Preise des internationalen Blog-Awards „The BOBs“ verliehen. Das Blog „Ushahidi.com“ (deutsch: Zeugenaussage) ist Sieger des diesjährigen Wettbewerbs der Deutschen Welle. Ein Team von Afrikanern und US-Amerikanern hat es in Kenia entwickelt. Die Plattform ermöglicht es, zum Beispiel Informationen aus Konfliktregionen und Katastrophengebieten auf einer interaktiven Karte zu visualisieren. Erstmals wurde 2008 auf einer solchen Karte verzeichnet, wo es in Kenia nach den Wahlen zu Ausschreitungen gekommen war. Seither haben Nutzer in vielen weiteren Ländern Ushahidi eingesetzt, etwa zum Auffinden von Erdbebenopfern auf Haiti. „Eines unserer Ziele ist es, zu helfen und Leben zu retten“, sagte Hersman. In der Kategorie „Spezialpreis Klimawandel“ hat Bruno Rezende aus Brasilien für sein Blog „Coluna Zero“ (deutsch: Säule Null) die Auszeichnung erhalten. „Mein Anliegen ist es, dass Menschen den Konsum verringern, den maßlosen Konsum“, sagte Rezende.
Hier das Video zur Preisverleihung:
Hier noch ein paar weitere Impressionen unter dem Stichwort “Was tust Du gegen den Klimawandel?” vom DWMF:
Und der kleine, große Klimaschützer macht uns allen noch was vor: Der zwölfjährige Felix Finkbeiner, der die Initiative „Plant for the Planet“ ins Leben gerufen hat, plädierte dafür, Kinder und Jugendliche in die Klimadebatte einzubeziehen. „Es geht nicht allein darum, den Polarbär zu retten – es geht um unsere Zukunft.“ Finkbeiner kündigte an, Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Drei-Punkte-Plan zu überreichen: „Erstens: Karbon ins Museum. Zweitens: Klimagerechtigkeit. Drittens: Bäume pflanzen.“
Ähnlich visionär: Der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard stellte sein Projekt „Solar Impulse“ vor. Piccard plant, die Welt in einem Solarflugzeug zu umrunden. In der Klimadebatte fehle der Pioniergeist: „Statt über Probleme und Kosten zu reden, müssen wir über Lösungen und gesellschaftlichen Gewinn sprechen.“ Schon die heute verfügbare Technik ermögliche es, „50 Prozent der fossilen Energieträger, die wir täglich verschwenden, einzusparen“. Die Medien hätten nicht mehr nur die Aufgabe zu informieren. „Sie müssen auch ermutigen und teilhaben am Bewusstseinswandel“, so Piccard.
„Die Diskrepanz zwischen den Aussagen von Wissenschaftlern und der Darstellung in den Medien ist in den USA so groß, weil die Journalisten aus Unwissenheit die Wissenschaftler nicht korrekt wiedergeben“, sagte die US-Wissenschaftlerin Naomi Oreskes in einem DW-MF-Workshop in Bonn. Deshalb hätten die Klimaskeptiker dort solchen Einfluss. Gemeinsam mit Bob Ward vom Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment und dem ehemaligen BBC-Journalisten Alexander Kirby diskutierte Oreskes über die Rolle der Klimaskeptiker in den Medien. Zu lange, so Oreskes, hätten die Medien das Thema als eine rein wissenschaftliche Diskussion betrachtet, die ideologisch begründet sei. „Doch die globale Erwärmung ist keine Debatte mehr, sondern ein wissenschaftlich belegtes Faktum.“ Die sogenannten Klimaskeptiker seien „keine ernsthaften Widersacher“, weil ihre Kritik nicht sachlich fundiert sei. Es handele sich eher um „notorische Ignoranten“. Es seien dieselben, die schon die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums nicht wahrhaben wollten. Bob Ward attestiert den Medien in Großbritannien „Ignoranz in den Interviews“. Es sei erstaunlich, so Ward, dass viele von ihnen in der Klimadebatte nicht den „Unterschied zwischen Fakten und Fiktion“ erkennen würden, kritisiert der Wissenschaftler. Er räumt allerdings ein, dass auch die Forschung gravierende Fehler gemacht habe: „Der Weltklimarat war viel zu langsam in der Korrektur der Fehler, die gemacht wurden.“ Alexander Kirby bezeichnet sich selbst als „Klimaskeptiker“ – eben weil er Journalist sei: „Ernsthafter Journalismus ist immer skeptisch.“ Kirby betont, es gebe auch unter den Skeptikern ernsthafte Theoretiker; mit ihnen könne und müsse man diskutieren. „Aber die Mehrzahl hat niemals einen wissenschaftlichen Artikel geschrieben.“ Allerdings sollten Journalisten sich davor hüten, es allen recht machen zu wollen. Bei bestimmten Fragen könnten die Medien nicht neutral bleiben. Kirby: „Ein System wie die Apartheid ist von Grund auf unmoralisch. Und das muss man als Journalist auch sagen.“ Aufgabe der Medien sei es nicht, „eine unausgewogene Realität ausgewogen darzustellen“.
Die Premiere beim gestrigen Kinderfestival im Mainzer Volkspark war gelungen, der Andrang groß beim 100%-Energieparcours. Besonders gefragt waren die erstmals zum Einsatz gekommenen Elektroflitzer – doch vor dem Preis steht bekanntlich der Schweiß. So mussten die kleinen und großen Rennfans erst einmal die vier Infostationen am Elektro-Trimmfahrrad, beim Windanlagen-Basteln, dem Solarkocher- und Stromkreislauf sowie bei der Bioenergie durchlaufen und entsprechende Fragen beantworten. Zum krönenden Abschluss durfte dann mit den E-Flitzern im 100%-gebrandeten Parcours die Geschicklichkeit getestet werden. Ein große Lob und Dankeschön nicht nur an das 100%-Team mit Peter und Ralf, sondern auch wieder an die unermüdlichen Helfer Annette und Peter Fischer, Christoph Lohde sowie Jana und Isabel Seebald, die die Stationen für die Kiddys zum echten Erlebnis gemacht haben.
70.000 große und kleine Besucher tummelten sich bei der 14. Auflage dieses von der Sportjugend im Landessportbund Rheinland-Pfalz Top organisierten Festivals an über 60 Spiel-, Sport und Spaßstationen. Sie freuen sich sicherlich schon auf das 15. Festival, dass am 19. Juni 2011 – eine Woche vor dem Start der Sommerferien – im Volkspark über die Bühne gehen wird.
2.000 Euro sollen Stromversorgung für Kinderheim und Krankenstation sichern
Die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Nierstein haben sich am Ende ihrer Konfirmandenzeit verstärkt mit den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit aus-einandergesetzt. Der konziliare Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, den Carl Friedrich von Weizäcker 1985 initiierte, war dabei das leitende Thema für die Konfirmanden. Bei ihrer Konfirmandenfreizeit war einer der Höhepunkte dazu das Klimaschutz-Planspiel „Alles nur ein Spiel“, das in einer „Weltklimakonferenz“ gipfelte. In diesem Spiel schlüpften die Jugendlichen in die verschiedenen Rollen der unterschiedlichen Akteure unserer globalen Gesellschaft und arbeiteten an Lösungen und Vorschlägen für eine nachhaltige Zukunft. Dazu passend stand im April ein Besuch beim Wörrstädter Erneuerbare-Energie-Spezialist juwi auf dem Programm, um mehr über die Möglichkeiten der regenerativen Energieversorgung zu erfahren. Bereits im Vorfeld hatte die Niersteiner Konfirmandengruppe über das Internet von dem Hilfsprojekt für Haiti erfahren, dass der Verein „100% erneuerbar e.V.“ derzeit unterstützt. Ziel ist es, ein Kinderheim und ein Krankenhaus mit einer Photovoltaikanlage zu versehen, um den explodierenden Energiepreisen und häufigen Stromausfällen für die fossile Energieerzeugung in Haiti Einhalt zu gebieten. Vor Ort kümmern sich der Hilfsverein „Feed the hungry“ und die Organisation „Love a child“, die Betreiberin des Kinderheimes, um die Umsetzung des Hilfsprojektes.
Gemeinsam mit Pfarrer Richard Dautermann (Mitte) überreichen die Konfirmanden stolz den symbolischen Scheck über 2.386,23 Euro an (v.l.) den 100% erneuerbar-Vereinsvorsitzenden Michael Lengersdorff, Schatzmeister Karsten Krämer (verdeckt) und Jean-Pierre Rummens, Vorstandsmitglied von „Feed the hungry“ Deutschland. Foto: privat
Für dieses Projekt haben die Konfirmanden in den vergangenen Wochen fleißig gesammelt, denn es „ist uns ein Herzensanliegen, denen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ein wenig der Lebensqualität zu spenden, die bei uns zum Alltag gehört“, so der einhellige Tenor der Konfirmanden. Genau 2.386,23 Euro sind zusam-mengekommen, die am Dienstag von den Konfirmanden und Pfarrer Richard Dauter-mann an Michael Lengersdorff, Vorsitzender des 100%-Vereins, an Schatzmeister Karsten Krämer und Mitbegründer Matthias Willenbacher sowie Jean-Pierre Rummens, Vorstandsmitglied von „Feed the hungry“ Deutschland, überreicht wurden. „Ein tolles Ergebnis, mit dem wir nicht gerechnet haben“, so Michael Lengersdorff, „und ein ganz wichtiger Beitrag, der die Realisierung des Projektes ein großes Stück näher bringt – und den Spendentopf auf mehr als 16.500 Euro anwachsen lässt.“ Spenden für dieses Projekt werden gerne entgegen genommen: über den Spendenbutton oder direkt auf das Spenden-konto des 100%-Vereins e.V. Nr. 40 70 49 14 (BLZ 550 912 00) bei der Volksbank Alzey.
“Am Sonntag den 16. Mai hat der Kinderclub Berlin ein Spiel- und Sportfest auf der Grüntaler Promenade im Soldiner Kiez ausgerichtet. Etwa 50 Kinder hatten viel Spaß bei Wettspielen wie Dreibeinrennen, Büchsenwerfen oder Eierlaufen. In sieben Disziplinen erhielten die Kinder Urkunden. Doch am meisten freuten sie sich über die schönen T-Shirts, Turnbeutel oder Schlüsselbänder aus der Kampagne „100 % erneuerbar“. Als Trostpreise waren die Luftballons sehr gefragt, und nach dem Fest durften die Helfer auch die Dekoration aus Ballontrauben mitnehmen. Interessierte Eltern konnten sich über Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen informieren.” Carola Knauft, Sozialarbeiterin
Lieber Kinderclub, wir freuen uns sehr, dass Ihr zusammen einen so schönen Tag zusammen erlebt habt und dass 100% erneuerbar einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte. Und hier für alle, die nicht dabei waren, ein paar Eindrücke von dem Sportfest:
Kinder sind die besten 100% Botschafter.
Zur Urkunde fehlt nun nur doch das 100% Shirt.
Schlangestehen: Carola Knauft beim Verteilen der 100% Shirts.
Short-Message: Soeben ist unsere englische Kampagnen-Website online gegangen. Or: Our English website has just come out. Enjoy exploring our English content.
FELL: Wir haben in Skandinavien bereits jetzt schon ausreichend Wasserkraft installiert, das wir in “schattenzeiten” mittels eines Supernetzes nach Deutschland transportieren können.
FABRI: Elektroautos können ein Puffer sein, um Energieschwankungen auszugleichen.
LOEWENSTEIN: Es gibt keine einzelne Technologie, die uns 100% erneuerbar erreichen lässt. Photovoltaik ist eine davon. “It’s not a question of technology – at the end of the day, it’s a political question. All the things are done – there are two things, that we really need: Smart grid and storage technologies. ”
FELL: Es ist nicht nur eine politische Entscheidung, auch eine finanzielle. Wohin wird Geld investiert? Die Kosten durch Umweltverschmutzung Bereitsstellung werden immer höher. Erneuerbare Energien werden immer günstiger. “More and more money goes to renewable energy automatically.”
BEYER: Im Moment ist es schwierig, Investoren für Erneuerbare zu begeistern.
FABRI: “There is a lot of money around (for renewables) – it’s a competition between the best projects.”
FELL: China ist inzwischen World Leader bei den Erneuerbaren – nicht mehr Deutschland. In Deutschland und Europa wird immer alles auf politische Rahmenbedingungen reduziert. China optimiert einfach die technologischen.
FABRI: China is a place to manufacture – who creates new technologies?
LOEWENSTEIN: It’s not a question of costs – it’s a question of finance.
DAUENSTEINER: Wir brauchen klare Committments um wirtschaften zu können. Unser Kunden können sich nur für erneuerbare Technologien entscheiden, wenn Klarheit über die Rahmenbedingungen besteht.
FABRI: Es ist nun wichtig, um weiter investieren zu können, zu wissen, wie die Rahmenbedingungen sind.
Handys mit Solarzellen auf dem Rücken, zum ständigen Aufladen, wäre wieder ein Schritt mehr zur Energy Autonomy. Sagt Hermann Scheer. Der die Zuhörer mit dem schönen Satz begrüßte: “Ich habe keine Powerpoint Präsentation vorbereitet – entweder Du hast was zu sagen oder Du hast eine Power Point Präsentation.”
Anyway, das worum es Herrmann Scheer geht sind 100% erneuerbare Energien. Scheer spricht vor allem von Unabängigkeit – Unabhängigkeit von konventionellen Energien, politischen Entscheidungen, zentralisierten Energiequellen, preisintensiven Energien, verschmutzenden und gefährlichen Technologien. Die einzige Lösung dafür: Erneuerbare Energien. Denn: Wenn wir bei konventionellen Energien bleiben “the party’s over very soon”.
Moskau ist nicht so fern wie es sich auf den ersten Moment anhört. Bewohner Berlins kennen das Café Moskau in der Karl-Marx-Allee. Dort findet heute zum ersten Mal der Green Venture Summit statt. Rund 250 Kongressteilnehmer, rund 40 Sprecher und rund 40 Sponsoren diskutieren Möglichkeiten des “grünen Wirtschaftens” und nicht zu letzt die Vision von 100% erneuerbaren Energien.
Zu den Sprechern gehören neben Hermann Scheer und Hans-Josef Fell auch Dieter Ammer, CEO der Conergy Gruppe über die Erfolgsgeschichte Solarenergie, Michael Bueltmann von Nokia Deutschland zu “Green Management and Corporate Social Responsibility” aber auch Carl A. Fechner, der seinen Film “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” vorstellt.
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