Posts Tagged ‘Carl A. Fechner’

100% erneuerbar in Moskau

Montag, Mai 10th, 2010

Moskau ist nicht so fern wie es sich auf den ersten Moment anhört. Bewohner Berlins kennen das Café Moskau in der Karl-Marx-Allee. Dort findet heute zum ersten Mal der Green Venture Summit statt. Rund 250 Kongressteilnehmer, rund 40 Sprecher und rund 40 Sponsoren diskutieren Möglichkeiten des “grünen Wirtschaftens” und nicht zu letzt die Vision von 100% erneuerbaren Energien.

Zu den Sprechern gehören neben Hermann Scheer und Hans-Josef Fell auch Dieter Ammer, CEO der Conergy Gruppe über die Erfolgsgeschichte Solarenergie, Michael Bueltmann von Nokia Deutschland zu “Green Management and Corporate Social Responsibility” aber auch Carl A. Fechner, der seinen Film “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” vorstellt.

So viel für den Moment aus Moskau – we’ll keep you posted, also on Twitter.

Announcement: Berlinale

Dienstag, Februar 16th, 2010

Als Kampagne, die etwas auf sich hält, und die sich vor allem auch in Berlin aufhält, kommen wir natürlich an DEM Ereignis des Jahres (also einem von vielen), nicht vorbei. 100% erneuerbar am Potsdamer Platz, genauer in der GreenMe-Lounge im Filmhaus. Die Schauspielerin Jessica Schwarz hats schon erzählt, hier wird dem “grünen Film” eine Bühne bereitet.
Am Freitag, 19. Februar, geht es dann wirklich um uns: Sind 100% erneuerbare Energien möglich? Was braucht es dazu? Wer kann was tun? Matthias Willenbacher (juwi) und Carl A. Fechner (FechnerMedia, Regisseur von “Die 4. Revolution – Energy Autonomy”) diskutieren ab 11 Uhr diese und andere Fragen. Die Lounge ist aber schon ab 9 Uhr mit Kaffee und Frühstück zu besuchen. Bis 14:30 Uhr gibt es weitere Diskussionen und vor allem auch Filmscreenings. Genauer Ort: Potsdamer Straße 2, Filmhaus, 4. Stock.
Also, kommt vorbei und macht Euch ein Bild – wir freuen uns auf Euch!

Warten auf die Berlinale

Montag, Februar 8th, 2010

Diese Woche steht Berlin wieder einmal unterm Himmel von Stars und Sternchen. Die 60. Internationalen Filmfestspiele der Berlinale wirbeln die Stadt ganz schön auf. Mitten drin im Getümmel 100% erneuerbar und juwi. Die GreenMe-Lounge machts möglich, dass sich Landeier wie wir in der Großstadt präsentieren dürfen. Worum geht es bei der GreenMe-Lounge:
“Die GREEN ME Lounge wurde erstmals 2008 während der 58. Berlinale veranstaltet. Mit ihrem Sitz in den Räumen der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und der Kinemathek im Filmhaus im Sony Center stellt die Lounge eine Plattform für den umweltpolitischen Film dar. In der Frühstückslounge, den Veranstaltungen und Diskussionsrunden trifft das Publikum auf Filmemacher, aktive Umweltschutzorganisationen und bedeutende Persönlichkeiten aus dem Umweltschutz und der Filmbranche. Bereits vorhandene Kräfte im Filmbereich sollen gebündelt werden, um gemeinsam mit den einzelnen Organisationen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen zu können. Die GREEN ME Lounge gibt grüne Filmtipps zur diesjährigen Programmauswahl der Berlinale und präsentiert die Macher der Filme. Außerdem werden die für die GREEN ME Story Drehbuchförderung eingereichten Filmstoffe präsentiert, die sich mit dem Thema Umwelt auseinandersetzen und somit das grüne Filmgenre vorantreiben.”
In der Jury der Drehbuchförderung sind dieses Jahr unter anderem Jessica Schwarz und Hannes Jaennicke sowie auch Carl A. Fechner, Regisseur von “Die 4. Revolution – Energy Autonomy“. Schirmherr der Initiative ist der Chef des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth.
An vier Tagen finden die Lounges statt, jeweils mit Screenings, Podiumsdiskussionen und Pressegesprächen. “Unsere” Lounge ist am Freitag, den 19. Februar im Filmhaus am Potsdamer Platz. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Euren Besuch!

Aktuelles zu “Die 4.Revolution – Energy Autonomy”

Mittwoch, Januar 27th, 2010

Am 26. Januar berichtete der SWR über DAS Filmprojekt zur Energiewende. In gut sieben Minuten werden die Köpfe hinter diesem besonderen Film vorgestellt. Hier geht es zum Clip und hier der Artikel vom SWR:

„Die vierte Revolution – EnergyAutonomie“ ist spektakuläres Kino und bedeutsame Botschaft zugleich. Der Film will nichts weniger als den Beweis antreten, dass die weltweite Energiewende möglich ist – wenn die Menschen es nur wollen. Der Dokumentarfilm von Regisseur Carl A. Fechner beschreibt anhand von 10 visionären Protagonisten, darunter Nobelpreisträger, Umweltaktivisten, Unternehmer, ein Banker und ein Politiker- wie die Energiewende in den nächsten 30 Jahren zu schaffen ist. Und er soll zeigen, welche Chancen die Energierevolution für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung und soziale und ökonomische Gerechtigkeit bietet. Der Name „Die 4. Revolution“ soll dabei die Bedeutung unterstreichen, die der Energiewende nach der industriellen, der agroökonomischen und der informationstechnologischen Revolution für die Menschheit zukommt. Drei Jahre lang hat Regisseur Carl Fechner an dem 1, 5 Millionen Euro teuren Film gearbeitet. Gedreht wurde in zehn Ländern, auf vier Kontinenten. 116 Stunden Material – aus dem am Ende eine 90minütige Hochglanz-Kinoproduktion entstand, die die Menschen mitreißen soll.

Möglich wurde der Film nur durch die finanzielle Unterstützung zahlreicher Öko-Unternehmen, Verände und staatlicher Institutionen wie beispielsweise der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für Umweltaufklärung. Auch der größte Förderer des Projekts sitzt bei uns im Land – die Firma JUWI aus Wörrstadt. Das rasant wachsende Unternehmen kämpft selbst seit Jahren mit einer eigenen 100-Prozent-Kampagne für die Energiewende. Im Kinofilm ist Firmengründer Matthias Willenbacher als visionärer Unternehmer eine der zentralen Figuren. Vor gerade mal 15 Jahren träumte er noch davon, ein Windrad zu bauen. Heute macht die Firma Juwi rund 600 Millionen Euro Umsatz im Jahr und beschäftigt mehr als 750 Mitarbeiter weltweit. Im Film spielt Matthias Willenbacher nicht nur eine zentrale Rolle, weil er zu den führenden Projektentwicklern erneuerbarer Energien gehört, sondern weil er mit seiner Unternehmensführung immer wieder Zeichen setzt. So ist das JUWI-Bürogebäude in Wörrstadt das energieeffizienteste der Welt und produziert mehr Energie als es verbraucht.

Der Kinofilm „Die 4. Revolution“ zeigt aber nicht nur das technisch Machbare und die gigantischen High-Tech-Anlagen in den Industriestaaten, sondern er ist auch ein Film über globale Zusammenhänge: über Machtstruktuen, Politik, Lobbyismus und über den Zusammenhang von Armut und Energieversorgung. Dezentrale Projekte wie beispielsweise in Bangladesh zeigen, dass die Energiewende auch in Entwicklungsländern ein Ausweg aus der wirtschaftlichen Misere sein kann. Dort wurden Frauen zu Energiewirten ausgebildet und mit Hilfe von Mikrokrediten für die arme Landbevölkerung mehr als 400.000 Minisolaranlagen auf Dächern installiert.

Nicht zuletzt will „Die 4. Revolution – EnergyAutonomy“ mehr sein als nur ein überzeugender Kinofilm: Der soll nur den Auftakt bilden für eine ganze Bewegung – die „Energy-Autonomy-Gemeinde“ – an der sich jeder beteiligen kann. Das Ziel ist klar: Mit vereinten Kräften die Vision von der Energiewende Wirklichkeit werden zu lassen. Der Film „Die 4. Revolution – EnergyAutonomy“ ist ab dem 18. März im Kino zu sehen.