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	<title>100 prozent erneuerbar &#187; juwi</title>
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		<title>Der 100% erneuerbar Verein lädt ein: Karl Rabeder folgt der &#8220;Stimme seines Herzens&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Fotos_Rabeder-Karl_Wiese-Lachen.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Karl Rabeder" title="Karl Rabeder" /></p>Ex- Millionär hält Vortrag am 3. November um 19 Uhr in Wörrstadt Urlaub auf den schönsten und teuersten Inseln der Welt, ein Ferienhaus in Südfrankreich und mehrere Segelflugzeuge – als erfolgreicher Unternehmer besaß Karl Rabeder schon im Alter von 30 Jahren alles, was sich viele Menschen wünschen. Dennoch bescherte der Reichtum dem Millionär aus Österreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Fotos_Rabeder-Karl_Wiese-Lachen.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Karl Rabeder" title="Karl Rabeder" /></p><p><strong><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Fotos_Rabeder-Karl_Wiese-Lachen.jpg"><img class="size-full wp-image-4052 alignleft" title="Karl Rabeder" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Fotos_Rabeder-Karl_Wiese-Lachen.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Ex- Millionär hält Vortrag am 3. November um 19 Uhr in Wörrstadt</strong></p>
<p>Urlaub auf den schönsten und teuersten Inseln der Welt, ein Ferienhaus in Südfrankreich und mehrere Segelflugzeuge – als erfolgreicher Unternehmer besaß Karl Rabeder schon im Alter von 30 Jahren alles, was sich viele Menschen wünschen. Dennoch bescherte der Reichtum dem Millionär aus Österreich nicht sein Lebensglück: 2004 verkaufte er seine Firma und unterstützte Waisenhäuser in Lateinamerika. Sechs Jahre später verloste Rabeder seine Villa in Tirol, um das Kapital für MyMicroCredit &#8211; eine gemeinnützige Organisation, die Kleinkredite an Arme vergibt &#8211; zu erwirtschaften. „Erfüllung hat wenig mit Geld zu tun, aber viel mit dem Mut, der eigenen Intuition zu folgen“, sagt Rabeder heute und möchte eben diese Erkenntnis an andere Menschen weitergeben. Mit seinen Vorträgen will der 49-Jährige den Zuhörern Mut machen, einen anderen, persönlich erfüllenden Weg zu gehen und sich dabei vom „Bauchgefühl“ leiten zu lassen.</p>
<p>Der <a href="http://www.100-prozent-erneuerbar-verein.de" target="_blank">100% erneuerbar Verein e.V.</a>, der sich für eine nachhaltige Entwicklung der Energiepolitik zu einer rein regenerativen Energieversorgung einsetzt, konnte Karl Rabeder für einen Vortrag, wie er seinen Weg hin zu einem nachhaltigen Leben gefunden hat, gewinnen. <strong>Unter dem Titel &#8220;Ich folge der Stimme meines Herzens&#8221; wird Rabeder am 3. November um 19 Uhr in der Mensa der juwi Holding AG zu Gast sein und im Anschluss seine Biografie „Wer nichts hat, kann alles geben“ signieren.</strong> Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Weitere Infos unter 06732 / 9657-1204 , per Mail lengersdorff@100-prozent-erneuer-bar.de und im <a href="www.100-prozent-erneuerbar-verein.de" target="_blank">Internet</a>.</p>
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		<title>100% im Portrait: René Mono</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_René_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="100-proz_logo_110923" title="100-proz_logo_110923" /></p>René Mono – Sie sind seit dem 1. Juli Geschäftsführer der 100% erneuerbar Stiftung in Berlin und damit gleich in einer heißen Phase, nämlich der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), angetreten. Rückblickend gesehen – wie interpretieren Sie die Vorschläge der Bundesregierung in Bezug auf die allseits angestrebte Energiewende? Positiv ist das grundsätzliche Bekenntnis zu einer rein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_René_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="100-proz_logo_110923" title="100-proz_logo_110923" /></p><div id="attachment_3923" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ren%C3%A9_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3923 " title="100-proz_logo_110923" src="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ren%C3%A9_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">René Mono, Geschäftsführer 100% erneuerbar Stiftung</p></div>
<p><em>René Mono – Sie sind seit dem 1. Juli Geschäftsführer der 100% erneuerbar Stiftung in Berlin und damit gleich in einer heißen Phase, nämlich der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), angetreten. Rückblickend gesehen – wie interpretieren Sie die Vorschläge der Bundesregierung in Bezug auf die allseits angestrebte Energiewende?</em></p>
<p>Positiv ist das grundsätzliche Bekenntnis zu einer rein regenerativen Energieversorgung. Dahinter steht allerdings kein klares Bild für das Energiesystem der Zukunft. Deswegen wurde beispielsweise bei der Novelle des EEG, aber auch des EnWG (Energiewirtschaftsgesetz, Anm. d. Redaktion) ein gravierender Fehler gemacht. Konzeptionell wird immer noch die zentralistische Energieerzeugung an wenigen Orten bevorzugt, beispielsweise an Offshore-Windstandorten. Dies ist volkswirtschaftlich unsinnig.</p>
<p><em>Welche Position hat die Stiftung vertreten?</em></p>
<p>Wir treten für ein regeneratives Energiesystem ein, das kostengünstig ist, die regionale Wirtschaft fördert, wesentlich zu Klima-, Umwelt- und Naturschutz beiträgt, eine maximale Versorgungs-  und Erzeugungssicherheit bietet und das der Bürger als Eigentümer, Produzent und Konsument maßgeblich selbst gestaltet. Ein solches Modell bringt aus unserer Sicht solch große volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile, dass wir die Energiewende schnellstmöglich in diese Richtung lenken sollten. Das haben wir so auch kommuniziert.</p>
<p><em>Wie waren die Reaktionen von Seiten der Branche? Gerade im Offshore-Zweig dürfte es Widerworte gegeben haben – wie begegnen Sie diesen?</em></p>
<p>Indem wir mit guten Argumenten für unser Modell werben. Wir haben das Modell nicht nach betriebswirtschaftlichen Überlegungen entwickelt, sondern uns von der volkswirtschaftlichen Logik leiten lassen. Dass das Geschäftsmodell von Unternehmen, die sich an der tradierten Vorstellung eines zentralistischen Energieversorgungssystem orientieren, nicht in diese Logik passt, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p><em>Nach fast 100 Tagen Amtszeit als Geschäftsführer können Sie uns sicherlich sagen, wohin die Reise der Stiftung gehen wird. Was sind die Aufgabenfelder der Stiftung, welche Themen wollen Sie bearbeiten und wo sehen Sie Handlungsbedarf?</em></p>
<p>Die Energiewende ist eine epochale Aufgabe. Sie wird nur gelingen, wenn wir in allen relevanten Bereichen der Gesellschaft die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.</p>
<p>Dafür ist erstens ein gesellschaftliches Bewusstsein und Grundlagenwissen über den Kontext der Energiewende notwendig. Dies wollen wir in Bildungsprojekten vermitteln.</p>
<p>Zweitens brauchen wir noch mehr spezialisiertes Expertenwissen, um die richtigen Weichenstellungen vornehmen zu können. Hierfür suchen wir Kooperationen mit der Wissenschaft.</p>
<p>Drittens wollen wir die politische Öffentlichkeit aufklären über das große Potenzial unseres Energiemodells. Dafür treten wir in Dialog zu Politik und gesellschaftlichen Multiplikatoren.</p>
<p>Viertens verstehen wir die Energiewende nicht nur als Top down-Prozess. Vielmehr muss unserer Auffassung nach die Energiewende auf lokaler Ebene gestaltet werden, und zwar unter Einbezug der Bürger. Dies fördern wir in Modellregionen.</p>
<p><em>Wie ist die Verlagerung des Hauptsitzes von Wörrstadt (Geburtstort der Kampagne 100% erneuerbar und Firmensitz der juwi Gruppe) nach Berlin zu werten – raus aus der Provinz und rein in das politische Herz? Oder anders gefragt: Warum braucht es eine weitere Organisation im Regierungsviertel, die sich für den Ausbau erneuerbare Energie einsetzt? Haben wir mit den Branchenverbänden wie Bundesverband Erneuerbare Energie oder dem Bundesverband WindEnergie nicht ausreichend Interessensvertreter?</em></p>
<p>Die Branchenverbände haben die Aufgabe, die Partikularinteressen der Unternehmen, die sie vertreten, in den politischen Prozess einzubringen. Wir verfolgen einen anderen Ansatz – uns geht es um das Allgemeininteresse. Wir setzen uns dafür ein, dass der gesellschaftliche Nutzen bei der Gestaltung der Energiewende maximiert wird. Die Branchenverbände müssen hingegen den betriebswirtschaftlichen Nutzen ihrer Mitgliedsunternehmen im Auge haben. In Berlin sitzen wir quasi Tür an Tür mit ihnen und vielen anderen Einrichtungen des Energiesektors, weil hier die Weichenstellungen für die Energie der Zukunft in unserem Land vorgenommen werden.</p>
<p><em>Die Stiftung gibt es seit Juli 2010. Davor jedoch war 100% erneuerbar eine unternehmensfinanzierte Kampagne und es gibt noch einen gemeinnützigen Verein. Hinter der Initiative, um die verschiedenen Formen zusammenzufassen, steht juwi, ein Projektentwickler für Erneuerbare-Energie-Anlagen. Ist die Stiftung der eigenfinanzierte Lobbyverband des Unternehmens? Wo hört juwi auf und fängt die Stiftung an? Und wie ist die Aufgabenverteilung zwischen Stiftung und Verein?</em></p>
<p>Die Gründer und Mitglieder des Vorstands von juwi, Fred Jung und Matthias Willenbacher, haben auch die 100% erneuerbar Stiftung ins Leben gerufen. Mit juwi verbindet uns die gemeinsame Vision für die Energie der Zukunft. Diese Vision möchten Matthias Willenbacher und Fred Jung mit juwi betrieblich und mit der 100% erneuerbar Stiftung gesellschaftlich verwirklichen. Dies ist das wesentliche Trennkriterium zwischen juwi und der Stiftung. Wir sind dem Gemeinnutzen verpflichtet und können uns daher nicht um die Vertretung der betrieblichen Interessen von juwi kümmern. Dies ist auch nicht nötig, denn juwi hat ein eigenes Büro in Berlin und ist auch in den Branchenverbänden präsent. Gleichwohl – die gemeinsame Vision bedeutet auch, dass juwi davon profitiert, wenn wir als Stiftung mit dem Werben für unser Energiemodell erfolgreich sind. Allerdings ist dies kein exklusiver Profit für juwi, sondern er erstreckt sich auf alle Unternehmen, die in ihrem Geschäftsmodell das große Potenzial der Energiewende verwirklichen.</p>
<p>Ein Wort noch zum Verein – er steht allen Privatpersonen offen, die sich für die Energiewende einsetzen wollen. Die Stiftung ist hingegen auf institutionelle Partnerschaften ausgerichtet.</p>
<p><em>2007, als die Kampagne, damals noch unter dem Namen „Grenzen durchbrechen“, ins Leben gerufen wurde, war die Forderung nach 100 Prozent erneuerbare Energie eine pure Provokation. Heute erscheint es wie Mainstream, ein alter Hut. Natürlich haben wir mit derzeit rund 20 Prozent Erneuerbare-Energie-Anteil am Stromverbrauch das Ziel einer Vollversorgung noch nicht erreicht. Jedoch sind sich eigentlich alle einig – es ist zu schaffen und Deutschland will das auch. Das enfant terrible ist nun Musterschüler. Wie wirkt sich das auf die Stiftungsarbeit aus?</em></p>
<p>Ob wir wirklich enfant terrible waren, will ich nicht beurteilen. Wahr ist, dass wir uns nicht scheuen, unsere Vorstellungen stringent zu beschreiben und pointiert zu kommunizieren. Das war zu Anfangszeiten so, als wir früher als viele anderen für das Ziel einer vollkommen regenerativen Energieversorgung eintraten. Das gilt aber auch heute noch; denn selbst wenn wir mit dem Ziel „100% erneuerbar“ jetzt eher im Zeitgeist liegen, ist noch längst nicht ausgemacht, dass wir dieses Ziel auf kluge Art und Weise erreichen. Dafür treten wir weiterhin ein; wenn es sein muss, so spitz und provokant wie wir schon 2007 aufgetreten sind.</p>
<p><em>Wann denken Sie wird die Stiftung aufgrund des Erreichen des Stiftungszwecks, 100% erneuerbare Energie in Deutschland, aufgelöst werden?</em></p>
<p>Es ist ja die Natur einer Stiftung, dass sie auf Ewigkeit angelegt ist. Dies ist auch gut so. Selbst wenn wir in Deutschland und in Europa 100% erneuerbare Energie erreicht haben, bleibt außerhalb Europas viel zu tun. Es ist vollkommen einsichtig, dass eine dezentrale regenerative Energieerzeugung der Schlüssel zu der nachhaltigen, dekarbonisierten Entwicklung vieler Länder auf der Südhalbkugel und in anderen unterentwickelten Regionen unserer Erde ist. Auch wenn wir in diesem Bereich über vereinzelte Spendenprojekte hinaus noch nicht aktiv engagiert sind, behalten wir ihn im Hinterhopf und sehen hier die nächste Zukunftsaufgabe der Stiftung, sobald es die Situation in Deutschland und Europa zulässt.</p>
<p><em>René Mono (35) ist seit 1. Juli 2011 Geschäftsführer der 100% erneuerbar Stiftung mit Sitz in Berlin. Der studierte und promovierte Kommunikationswissenschaftler war zuvor sieben Jahre bei Ketchum Pleon. Dort leitete er zuletzt den Brüsseler Public Affairs-Standort und die globale Energie-Practice der Gruppe. Für die 100% erneuerbar Stiftung baut er unter anderem die Bereiche politische Kommunikation, wissenschaftliche Kooperationen, Bildungsprojekte und kommunale Partnerschaften aus. </em></p>
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		<title>100% im Portrait: Ralf Dunker</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein" title="Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein" /></p>Ketzerisch gefragt – was hab ich davon wenn wir unsere Energieversorgung auf erneuerbare Energie umstellen? Was ist der persönliche Mehrwert der Energiewende? Ich nehme an, bei den meisten Menschen geht es zunächst einmal um das eigene Portemonnaie: Wir gehen davon aus, dass Strom aus erneuerbaren Quellen mittelfristig billiger sein wird als der Strom aus konventionellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein" title="Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein" /></p><div id="attachment_3943" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><a href="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3943 " title="Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein" src="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Ralf_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Ralf Dunker, Referent Kommunen&amp;Verbände 100% erneuerbar Stiftung</p></div>
<p><em>Ketzerisch gefragt – was hab ich davon wenn wir unsere Energieversorgung auf erneuerbare Energie umstellen? Was ist der persönliche Mehrwert der Energiewende?</em></p>
<p><em></em>Ich nehme an, bei den meisten Menschen geht es zunächst einmal um das eigene Portemonnaie: Wir gehen davon aus, dass Strom aus erneuerbaren Quellen mittelfristig billiger sein wird als der Strom aus konventionellen Kraftwerken, weil der ansonsten nun fällige Neubau des konventionellen Kraftwerksparks hohe Investitionen mit sich brächte und sich die Bereitstellung fossiler und nuklearer Brennstoffe durch verstärkte weltweite Nachfrage und Verknappung verteuert. Schon heute sind daher die Preise für echten Ökostrom häufig nicht mehr teurer als die konventionellen Stromprodukte der großen Versorger. Und dann sollten wir uns folgendes klar machen: Geld, das der Stromkunde in Deutschland, in unserer Region oder gar in unserer Gemeinde ausgibt, kehrt im Geldkreislauf über kurz oder lang zu jedem deutschen Stromkunden zurück. Es fließt also nicht ins Ausland ab, so wie es heute noch für Kohle, Öl und Uran üblich ist. Und wir reden über bis zu 100 Milliarden Euro jährlich!</p>
<p>Und, wenn ich darf, noch ein letzter Aspekt, der mir aber fast am wichtigsten ist: Die perspektivische Unabhängigkeit von Energierohstoffen bedeutet mehr Sicherheit vor geopolitischem Hintergrund. Ich bin zuversichtlich, dass wir den dramatischen Konflikt mit dem Fundamentalismus des Mittleren Ostens lösen können – nur lösen können, wenn es uns gelingt, diese Region nicht nur mehr als Selbstbedienungsladen zu betrachten, den man unter Druck 24 Stunden am Tag offen hält. Es wird Zeit, dass wir das Kapitel des Imperialismus endlich schließen und für die Zukunft lernen, das heißt, lernen zu kooperieren.</p>
<p><em>Bürgerbeteiligung, Dialogangebot, direkte Demokratie – die Begriffe haben Konjunktur. Spätestens seit Stuttgart 21 spüren die Regierungsverantwortlichen bzw. Volksvertreter Wind von Seiten ihrer Wähler. Erleben wir gerade eine Demokratisierung 2.0? Will das Volk mehr Mitspracherecht?</em></p>
<p>Für einige Themenfelder trifft das ganz bestimmt zu. Ohne die Jahrzehnte lange Bekundung der Ablehnung der Atomenergie seitens eines Großteils der Bevölkerung hätten die Kernschmelzen in Fukushima vermutlich nicht zu einem so dramatischen Schwenk der Brückentechnologiker samt Kanzlerin in Berlin geführt; ohne den Streit um den Stuttgarter Kopfbahnhof wären die Grünen in Baden-Württemberg vermutlich nicht an die Regierung gekommen.</p>
<p>Wir möchten als Stiftung nun herausfinden, wie weit dieser Trend trägt. In den kommenden Monaten werden wir die Bürger in ländlichen Gemeinden auffordern, den Energiewandel selbst zu gestalten, also nicht nur auf Vorschläge von oben zu reagieren. Damit machen wir einen Schritt weiter als die meisten anderen, die von Bürgerbeteiligung sprechen, eigentlich aber bei Bürgerinformation stecken bleiben. Es fällt halt schwer, Entscheidungsgewalt abzugeben und dem Bürger zu vertrauen. Aber überall in der Republik regt sich der Gestaltungswille. Die Gesellschaft muss nun herausfinden, wie viel Gestaltung, wie viel Verantwortung, wie viel Kompetenz übertragbar sind.</p>
<p><em> Wenn also möglicherweise Machtmonopole bröckeln – hat das auch Auswirkungen auf vier große Monopolisten, die Energieversorger RWE, E.on, Vattenfall und EnBW?</em></p>
<p>Selbstredend! In den Neunzigern haben sie die erneuerbaren Energien belächelt. Seit Einführung des Gesetzes für den Vorrang erneuerbarer Energien haben sie die erneuerbaren Energien, insbesondere in deren dezentraler Ausgestaltung, bekämpft. Denn für ein dezentrales System gibt es kein oligopolartiges Geschäftsmodell. Nun, so mein Eindruck, beginnen die großen Versorger, über solche Modelle nachzudenken. Sie stehen mit ihren vergleichsweise trägen Kolossen aber ganz am Anfang und verzögern daher selbst den Einstieg in die zentralistische Offshore-Windenergie, um sich ihren abgeschriebenen Kohle- und Atommeilern keine Konkurrenz zu schaffen. Vermutlich wird sich das Geschäftsfeld der großen Vier zukünftig auf den qualitativen Ausbau und den Betrieb des Übertragungsnetzes konzentrieren.</p>
<p><em>Das Genehmigungsverfahren für ein neues Kohlekraftwerk dauert Jahre und ist nicht automatisch von Erfolg gekrönt. Wenn ein solches Kraftwerk aber einmal steht, produziert es Strom für bspw. fünf Millionen Menschen. Das Genehmigungsverfahren für einen Windpark kann auch Jahre dauern, im Ergebnis wird er deutlich weniger Strom produzieren. D.h. wir werden in Zukunft, mit 100 Prozent erneuerbare Energie als Zielgröße, viele Genehmigungsverfahren an vielen Orten in Deutschland erleben. Was braucht es für einen schnellen Ausbau und was tut die Stiftung dafür?</em></p>
<p>Es braucht Verständnis bei möglichst vielen Bürgern für den vor uns liegenden systemischen Wandel. Die zwei Mittel Verständnis zu generieren, sind erstens umfassende Information, so aufbereitet, dass auch ein Laie folgen kann und mag und zweitens Beteiligungsmöglichkeiten, persönliches Profitieren, als Gestalter und als Investor. Ein dezentral umgesetztes Erneuerbare-Energie-System birgt große volkwirtschaftliche Vorteile. Es birgt den einen „Nachteil“: Alle müssen aktiv mitmachen, obwohl der Strom ja auch heute aus der Steckdose kommt. Und um das zu erreichen, muss man sich den Menschen persönlich zuwenden. Die gute Nachricht ist aber, dass wir nicht mit jedem Einzelnen sprechen müssen. Gute Beispiele und gute Argumente verbreiten sich wie Lauffeuer.</p>
<p><em>Not in my backyard – egal ob es um Windräder, Stromleitungen oder Handymasten geht, wenn es um die eigene Haut geht, verlieren viele Menschen ihren Idealismus. Was sind Ihre oder die Argumente der Stiftung für kleine Energieparks direkt vor der Haustür der Menschen?</em></p>
<p>Ich glaube,  Menschen, die den Idealismus der Siebziger und Achtziger in sich tragen, sind jetzt vor Ort für erneuerbare Energien aktiv. Aber es stimmt schon, Vielen, denen zwar klar ist, dass wir nicht weitermachen können wie in den vergangenen 160 Jahren, ist noch nicht ausreichend erklärt worden, wie das für Mensch und Natur beste Lösungsmodell aussieht. Deshalb erklären wir bei jeder Gelegenheit, dass der Weg der erneuerbaren Energien alternativlos ist. Dieser Weg kann nur von ganz vielen Menschen mit ganz vielen Solar-, Wind-, Wasser-, Bioenergie- und Geothermie-Projekten gemeinsam beschritten werden. Denn kein großer Konzern ist Willens, seine auf Kohle-, Atom- und Ölressourcen beruhende Marktmacht aufzugeben, bevor nicht der letzte Brocken Kohle verheizt worden ist – was wir am Beispiel unzähliger End-Of-The-Pipe-Technologien wie der Kohlenstoff-Verpressung belegen können. Das aber würde bedeuten, dass nicht rechtzeitig gegen den zusätzlichen anthropogenen Klimawandel gehandelt würde, dass Deutschland nicht rechtzeitig beweisen könnte, wie attraktiv die Erneuerbaren für die Volkswirtschaften der Staatengemeinschaft sind und dass die sich zuspitzende Konkurrenz um Energierohstoffe zu einer weiteren Welle internationaler Konflikte, wie wir sie aus dem 20. Jahrhundert kennen, führen würde.</p>
<p>Daher appellieren wir vor diesem Hintergrund an die Menschen in den ländlichen Räumen. Aber wir nennen auch die unmittelbaren wirtschaftlichen Vorteile der erneuerbaren Techniken vor Ort: Pacht- und Gewerbesteuer-Einnahmen, die die Gemeinde handlungsfähig und attraktiv machen, Jobs, die geschaffen und erhalten bleiben, weil vor Ort installiert, gebaut und gewartet wird, die Aufgabe des ländlichen Raums, die darin bestehen wird, neben saftigem Schinken und aromatischen Kartoffeln nun auch sauberen Strom in die Städte zu liefern. 100 Prozent reichen da bei weitem nicht aus! Das muss man sich mal vorstellen: Alle ländlichen Räume gemeinsam quasi als „dezentrales Zentrum“ für Innovationen à la Smart Grid und Speichertechnologien.</p>
<p>Und: Jede einzelne erneuerbare Energietechnik vor Ort ist leicht rückholbar, wenn sich der lokal eingeschlagene Weg als Sackgasse erweisen sollte. Es sind wirklich nur Windmühlen, Solartische oder Fermenter, die den Blick des Einen oder Anderen stören mögen, nicht technokratische Monster wie Atommeiler oder Tagebaue, mit ihren dramatischen Langzeit-Konsequenzen für Mensch und Natur. Insofern diskutieren wir z.B. das Landschaftsbild nicht weg; wir rücken es nur in Relation zum großen Nutzen für Alle.</p>
<p><em>Wie viel Ihrer Erfahrung als ehemaliger Greenpeace-Mitarbeiter fließt in Ihre Arbeit als Referent für Kommunen und Verbände bei der 100% erneuerbar Stiftung? Was hat Sie dazu bewogen, die Stelle bei einem Global Player der grünen Bewegung im Sommer 2009 aufzugeben, um bei einer damals nur lokal bekannten Kampagne zu arbeiten?</em></p>
<p>Ich glaube, meine Greenpeace-Sozialisation seit Anfang der Neunziger Jahre spielt heute eine ganz wichtige Rolle für meine Tätigkeit, obwohl es mir schwer fällt, dies auf einzelne erworbene Kompetenzen herunter zu brechen. Ich weiß natürlich noch, wie lokale Umweltschützer ticken. Und ich schätze sie, weil sie sehr wichtige Güter für uns alle erhalten und sehr früh Bürgerwillen artikuliert haben. Daher wünsche ich mir eine enge Vernetzung mit den Verbänden. Und ich hoffe, wir finden einen Weg, unsere Informationen aus Berlin bis auf die lokale Ebene in Oberfranken zu transportieren.</p>
<p>Greenpeace hat mich in meiner konsumkritischen Haltung bestärkt und viele gute Argumente geliefert, auf denen meine heutige Haltung gründet. Aber nach fast 15 Jahren als Ehrenämtler, gewerblich Beschäftigter und Mitarbeiter im Hamburger Büro, wollte ich nicht länger so tun, als müssten nur einzelne Aspekte, einzelne Missstände unseres Gesellschaftsentwurfs korrigiert werden. Nicht das Kohlekraftwerk ist das eigentliche Problem; nicht die Windenergieanlage ist die Lösung. Das zentralistische Energieversorgungs-System mit seinem Beharrungsvermögen, mit seiner Kapitalkonzentration, bedroht unsere erfolgreiche Anpassung oder zögert sie hinaus, bis es wehtut. Die dezentrale Implementierung erneuerbarer Energien in all ihren Ansätzen in den Händen sehr vieler Menschen ist die Vision, die mich fasziniert. Hier ging mir Greenpeace nicht weit genug. Dass man dort Desertec nicht kategorisch ausschließt, dass dort gesellschaftliche Veränderung nur am Rande eine Rolle spielt, dass zähe Klimakonferenzen mehr Gewicht hatten als die hier sofort einsatzbereiten Erneuerbaren, hat dazu geführt, mich mal nach etwas Anderem umzuschauen.</p>
<p>Und dann hörte ich von dem Unternehmen juwi, das eine echte Öffentlichkeitsarbeit für erneuerbare Energien aufbauen wollte. Ich dachte: Mal schauen, wie ernst die es da meinen. Und nun bin ich Einer von ganz Wenigen, die eine echte operative Stiftung aufbauen, die die Welt verändern will. Ich glaube, mehr muss ich dazu nicht sagen, oder!?</p>
<p><em>Ralf Dunker (43) kam 2009 zur Kampagne 100% erneuerbar innerhalb der Unternehmenskommunikation der juwi Gruppe. Er ist heute Ansprechpartner für Kommunen und Verbände der 100% erneuerbar Stiftung. Er studierte in Hamburg Sinologie, Politikwissenschaften und Geschichte. Seit dem Grundstudium engagierte er sich als ehrenamtlicher Referent für Umweltthemen in Schulen und Vereinen seiner Heimatstadt Hamburg und war Aktivist, später auch hauptamtlicher Mitarbeiter, bei Greenpeace Deutschland, wo er bis 2009 als Assistent im Bereich Biodiversität tätig war.</em></p>
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		<title>100% im Portrait: Peter Glasstetter</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein" title="Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein" /></p>Herr Glasstetter, Sie sind seit Februar 2009 bei 100% erneuerbar. Zunächst also bei der Kampagne, nun bei der Stiftung, und außerdem sind Sie im Vorsitz des 100% erneuerbar Vereins. Sie haben also alle Formen der Initiative miterlebt. Was sind oder waren die Stärken der jeweiligen Gremien und wo die Grenzen? Ziel der Kampagne war es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein" title="Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein" /></p><div id="attachment_3949" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><a href="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-3949 " title="Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein" src="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Mitarbeiter_Peter_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Glasstetter, Referent Bildung&amp;Wissenschaft 100% erneuerbar Stiftung</p></div>
<p><em> Herr Glasstetter, Sie sind seit Februar 2009 bei 100% erneuerbar. Zunächst also bei der Kampagne, nun bei der Stiftung, und außerdem sind Sie im Vorsitz des 100% erneuerbar Vereins. Sie haben also alle Formen der Initiative miterlebt. Was sind oder waren die Stärken der jeweiligen Gremien und wo die Grenzen?</em></p>
<p>Ziel der Kampagne war es, den Vollversorgungsgedanken mit erneuerbaren Energien in breiten Teilen von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung zu stärken und als Dialogpartner das Wissen über die regenerative Energiegewinnung und ihren Möglichkeiten und Potenzialen zu verbessern. Einer durch ein Unternehmen initiierten Kampagne, getragen durch ein kleines Team, sind dabei natürlich Grenzen gesetzt, was die Reichweite aber auch die Glaubwürdigkeit anbelangt. Über die Gründung eines gemeinnützigen Vereins und der Stiftung mit gemeinnützigen Zwecken sollten diese Grenzen ausgeweitet werden. Der Verein steht jedem zur Mitgliedschaft offen, der die dezentrale Energiewende und die dafür nötige Informations-,  Bildungs- und Entwicklungsarbeit aktiv oder auch nur materiell wie ideell unterstützen möchte. Der Verein verfolgt kleinere Projekte mit regional begrenzter Wirkung – etwa eine Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher im Elementarbereich, die das Thema erneuerbare Energien in ihrer Einrichtung umsetzen möchten. Er kann aber auch bei Demonstrationen wie etwa die gegen die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke im Herbst 2010 und Frühjahr 2011 mit seinen Mitgliedern aktiv werden. Stiftungen genießen als Institutionen wiederum ein hohes Ansehen. Eine Mitgliedschaft ist hier nicht möglich, eine Zustiftung aber denkbar. Als selbstständige und unabhängige Organisation kann die Stiftung ihre Zwecke, die zum Teil schon in der Kampagne angelegt waren, effektiver vertreten und sich als Ideenschmiede einer dezentralen Energiewende etablieren.</p>
<p><em>Der Hauptsitz der 100% erneuerbar Stiftung war bislang Wörrstadt, wo das Unternehmen der beiden Stifter seine Zentrale hat. Nun ziehen auch Sie in die Hauptstadt. Was glauben Sie – wie wird sich der Ortswechsel auf die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung auswirken?</em></p>
<p>Mit dem Standortwechsel rückt die Stiftung natürlich näher an die Bundespolitik heran. Von daher wird der Umzug zu einer Verstärkung der Aktivitäten im Bereich der politischen Kommunikation führen. Unserem Selbstverständnis zufolge wollen wir die erneuerbare Energiewende als Taktgeber begleiten, uns in energiepolitische Debatten einmischen und Impulse setzen. Aber auch die räumliche Nähe zu den großen Branchenverbänden und -institutionen ist in Berlin natürlich gegeben, was das Angehen von gemeinsamen Projekten und den Informationsaustausch erleichtert. Die bisherigen Tätigkeitsfelder werden durch den Umzug nicht berührt, aber in ihrer Reichweite – insbesondere im Bereich der Bildungsarbeit – auf eine überregionale Ebene gehoben.</p>
<p><em>Sie sind Referent für Bildung &amp; Wissenschaft. Skizzieren Sie doch bitte kurz Ihren Bereich bzw. Ihre Aufgaben.</em></p>
<p>Als ich im Rahmen der 100%-Kampagne 2009 meine Tätigkeit aufnahm, ging es zunächst darum, die bereits in Planung befindlichen „Energiewandertage“ weiter auszugestalten und die Umsetzung zu begleiten. Im Rahmen der Kampagne werden seit 2009 Schulklassen der Stufen fünf bis acht dazu aufgerufen, eine kreative Bewerbung zu erneuerbaren Energien einzureichen. Aus den gelungensten Bewerbungen wurden bis zu acht Gewinner ausgewählt und diese zu einem „100% erneuerbar Energiewandertag“ eingeladen. Mit Quizheft und Lunchpaket ausgestattet gehen die Schüler auf eine geführte Erkundung von Erneuerbare-Energie-Anlagen. Bei den günstigen Voraussetzungen in Wörrstadt heißt das konkret, dass neben Elektrofahrzeugen unter Solarcarports ein Solar- und Windpark sowie als Beispiele der Bioenergie ein Holzpelletofen und ein mit Pellets befeuertes Mikro-Blockheizkraftwerk besucht werden können. Neben der Organisation und  der Erstellung der Begleitmaterialien für den Energiewandertag beschäftige ich mich auch mit unserem Energie-Erlebnis-Parcours. An fünf Stationen können Kinder und Jugendliche dabei etwas zu erneuerbaren Energien und dem Bereich Energiesparen erfahren. Der Parcours kommt beispielsweise bei Kinder- und Windparkfesten zum Einsatz. Neben diesen Aktivitäten zählt es zu meinen Aufgaben, mit Partnern Konzepte und Projekte zur Energiebildung zu entwickeln und umzusetzen. Unter eigener Regie werden wir in den nächsten Monaten unsere Erfahrungen zu den Wandertagen und dem Energieparcours in Form eines Leitfadens oder Handbuches zusammenfassen und andernorts die Fans erneuerbarer Energien dazu ermutigen, ähnliche Veranstaltungen durchzuführen.</p>
<p><em>Sie haben die Energiewandertage schon angesprochen. Es scheint, als ob das Projekt der „Top Seller“ unter den Produkten von 100% erneuerbar ist. An wen wendet sich nun das besagte Handbuch zum Wandertag? Wie wollen Sie erreichen, dass an vielen Orten Schüler so praktisch an Wind-, Solar- und Bioenergie herangeführt werden?</em></p>
<p>Das Handbuch wird Anlagenbetreibern und Projektentwicklern eine Idee vermitteln, wie Erneuerbare-Energie-Anlagen als außerschulische Lernorte eingesetzt werden können. Auch anderen Akteuren der Umweltbildung wie Umweltverbände, Lehrer oder auch Eltern kann dieser Leitfaden möglicherweise Anregungen geben. Vor Ort ist der Lerngegenstand mit allen Sinnen erfahrbar, das verschafft oftmals einen tieferen Eindruck und erhöht die Lernmotivation bei Schülern. Gerade in Zeiten der vielzitierten Energiewende sollte es eigentlich zum Standard gehören, dass sich Kinder und Jugendliche mit der Materie auseinandersetzen. Um aber mal in ein Windrad reinschauen zu können oder eine Biogasanlage aus nächster Nähe zu betrachten, braucht man die Unterstützung der Anlagenbetreiber, die die Türen zu den Anlagen aufschließen können und über das nötige Hintergrundwissen verfügen. Wir werden daher die Grundzüge der Wandertage in einem Leitfaden zusammenstellen und bei ausgesuchten Projektentwicklern und Anlagenbetreibern anfragen, in wieweit Interesse an einem solchen Konzept besteht. Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch einen Überblick verschaffen, ob und wo andernorts ähnliche Aktivitäten bereits im Gange sind.</p>
<p><em>Was macht Ihr Themenfeld zu einer so wichtigen Säule der Stiftung? Ist der Bedarf an Bildungsmaterialien so hoch, oder muss der Bestand verbessert werden?</em></p>
<p>Energie spielt in unser aller Leben eine zentrale Rolle – wir alle wollen mobil sein, kommunizieren und konsumieren. Dass Energie in allen Produkten und Dienstleistungen steckt, machen wir uns im Alltag jedoch selten bewusst. Mit einer vornehmlich auf fossilen Brennstoffen beruhenden Energieversorgung ist unser ökologischer Fußabdruck dauerhaft jedoch zu groß. Zudem ist der exzessive Brennstoffverbrauch angesichts endlicher Ressourcen kein globales und schon gar kein zeitloses Konzept. Vor diesem Hintergrund und dem sich verschärfenden Klimawandel müssen die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien stärker im Bildungsbereich aufgegriffen werden, um frühzeitig für die Herausforderungen und Fragen der Energiewende zu sensibilisieren. Nun ist es freilich nicht so, als gäbe es dazu noch keine Angebote. Oftmals wissen Lehrkräfte aber nicht, was schon alles auf dem Markt existiert und wo man Materialien finden kann. Teilweise wird aber auch bemängelt, dass einige Unterrichtmaterialien zu wenig Handlungsorientierung böten und damit heutigen didaktischen Ansprüchen nicht mehr genügten. Von daher sind Verbesserungen im Bestand ebenso möglich.</p>
<p><em>In a perfect world – welche Rolle würde erneuerbare Energie in der deutschen Bildungslandschaft spielen?</em></p>
<p>Erneuerbare Energie ist ein Querschnittsthema mit zahlreichen naturwissenschaftlichen und wirtschafts- wie sozialwissenschaftlichen Aspekten und daher bestens für den fächerübergreifenden oder -verbindenden Unterricht geeignet. Die Fragen nach unserer derzeitigen und unserer zukünftigen Energieversorgung, den damit verbundenen Herausforderungen und die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien sollen und können meines Erachtens in jeder Schullaufbahn mehrfach aufgegriffen werden und je nach Altersstufe in zunehmenden Maße die Komplexität des Themas berücksichtigen. Während Grundschüler zunächst die Grundzüge und unterschiedlichen Formen der Energiegewinnung kennenlernen, kann sich die Oberstufe etwa mit der Physik der Windenergie, dem Strahlungshaushalt der Erde oder im Politik- oder Sozialkundeunterricht mit den Fragen nach dem Einfluss großer Konzerne auf die Energiepolitik beschäftigen. Viel wichtiger ist aber, dass Lernen und Lebenswirklichkeit nicht auseinanderfallen. So zeigt etwa die Erstellung und Umsetzung eines Energiekonzeptes für die Schule unter Beteiligung der Schüler, dass Eigeninitiative und ein Gegensteuern möglich sind. Gleichzeitig brauchen wir Vorbilder, gerade in Politik und Wirtschaft. Schon in meiner Schulzeit wurde auf die Gefahren des Klimawandels verwiesen, um nach der großen Rede mit der großen und schweren Staatskarosse abzufahren. Diese intellektuelle und moralische Schizophrenie ist alles andere als glaubwürdig und verzögert den Wandel. Ohne valides Wissen und ohne urteils- und handlungsfähige Bürger sind wir den Herausforderungen nicht gewachsen, und um Handlungs- und Denkmuster aufzubrechen, braucht es bekanntlich etwas länger. Von daher lohnt es sich, hiermit schon früh anzufangen.</p>
<p><em>Peter Glasstetter (36) ist studierter Geograph und Philosoph. Nach einem Ausflug ins Schulleben schlug er den Weg in Richtung außerschulischer Lernort „Erneuerbare-Energie-Anlage“ ein. Zunächst bei der juwi Gruppe und inzwischen für die 100% erneuerbar Stiftung baute er den Bereich Bildung und Lehre aus.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Benefizspiel: 11.000 Euro erspielt und Lotto-Elf gefordert</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 10:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="258" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Fußball_3-300x258.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Fußball_3" title="Fußball_3" /></p>11.000 Euro aus Spenden, Eintrittsgeldern und Tombola, ein tolles Spiel mit vielen Toren und die Lotto-Elf gefordert wie seit vier Jahren nicht mehr. Das Benefizspiel zugunsten der 100% erneuerbar Stiftung und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung am Mittwoch im Wörrstadter Stadion „Am Neuborn“ hatte mehr als die 200 Zuschauer verdient, die den Weg bei herrlichem Spätsommerwetter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="258" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Fußball_3-300x258.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Fußball_3" title="Fußball_3" /></p><p>11.000 Euro aus Spenden, Eintrittsgeldern und Tombola, ein tolles Spiel mit vielen Toren und die Lotto-Elf gefordert wie seit vier Jahren nicht mehr. Das Benefizspiel zugunsten der 100% erneuerbar Stiftung und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung am Mittwoch im Wörrstadter Stadion „Am Neuborn“ hatte mehr als die 200 Zuschauer verdient, die den Weg bei herrlichem Spätsommerwetter gefunden hatten. Angeführt von der Präsidentin des Landessportbundes, Karin Augustin (Mainz), über den Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (Erbes-Büdesheim), den SPD-Landtagsabgeordneten Heiko Sippel (Alzey) bis zur vierfachen 1976er-Schwimm-Olympiasiegerin Kornelia Ender-Grummt (Schornsheim), die mit ihrem Mann Steffen Grummt (Zehnkämpfer und Zweierbob-Vizeweltmeister 1985) diesen Abend genoss.</p>
<p>Die gepflegten Ballpassagen der ehemaligen Bundesligaprofis um Stefan Kuntz (1. FC Kaiserslautern) und Wolfgang Overath (1. FC Köln), beide inzwischen Präsidenten ihrer Clubs, wurden fast noch von der Auswahl aus Ü40-Spielern der TuS Wörrstadt und von juwi getoppt. Denn trotz der 5:15-Niederlage machte die Auswahl insbesondere Mitte der zweiten Hälfe der 90 Minuten mächtig Druck und schoss innerhalb weniger Minuten drei Tore. Fünf Gegentore kassierten Dariusz Wocz (VfL Bochum), Sven Demandt (FSV Mainz 05) und Hans-Günter Neues oder Ratinho (beide FCK) letztmalig bei ihrer 3:5-Niederlage im Herbst 2007 gegen die Traditionsmannschaft 1990/91 des 1. FC Kaiserslautern.</p>
<p>Auf das Spiel stimmte nicht nur Moderator Stephan Pauly, der für die kompetente Begleitung der Lotto-Elf und seinen 75. Einsatz geehrt wurde, sondern auch die „Chaote-Cheerleader“ aus Klein-Winternheim mit einer Vorführung ein. Die mit 200 Preisen reichhaltig bestückte Tombola fand reißenden Absatz und mit Inge Bergmann aus Flonheim auch eine glückliche Gewinnerin des Hauptpreises, ein von der Mainzer Volksbank gestiftetes E-Bike der Marke Winora. Begonnen hatte der Nachmittag mit einem Torwarttraining mit Wolfgang Kleff, 1974er Weltmeister und heutiger Trainer der Regionalligamannschaft seines Heimatvereins Borussia Mönchengladbach. 60 Mädchen der TuS Wörrstadt und aus der Umgebung machten bei der Trainingseinheit bei „Otto“ – so genannt wegen seiner lockeren Sprüche und seines (früheren Aussehens ähnlich dem von Otto Wahlkes) mit, nahmen viele Kniffe und schöne Eindrücke mit nach Hause. Und natürlich waren die Autogramme der „Altstars“ ebenso begehrt wie von der 56-fachen Fußball-Nationalspielerin Cèlia Okoyino da Mbabi vom SC 07 Bad Neuenahr, die bei der WM 2011 zwei Tore für das DFB-Team erzielte.</p>
<p>Ein rundum gelungener Abend, der mit einem gemeinsamen Essen der Spieler beider Teams, den Trainern – mit Trainerlegende Rudi Gutendorf (TuS Kolbenz-Neuendorf) &#8211; und den Organisatoren in der Gaststätte „Im Neuborn“ seinen geselligen Abschluss fand. Ein ganz besonderer Dank geht an die TuS-Verantwortlichen mit Maria Breuer, Andrea Landgraf und Gregor Hertlein, die viel Herzblut und Zeit in die Vorbereitung dieser Veranstaltung gesteckt haben und aus der TuS ein 40-köpfiges Helferteam zusammen hatte, dass alle Klippen einer solchen Veranstaltung souverän umschiffte.</p>
<p><a href="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Fu%C3%9Fball_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3906" title="Fußball_3" src="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Fu%C3%9Fball_3.jpg" alt="" width="400" height="344" /></a> 11.000 Euro für die Sozialprojekte eingespielt: Strahlende Gesichter bei (v.l.) Maria Breuer (Abteilungsleiterin Frauenfußball TuS Wörrstadt), Cèlia Okoyino da Mbabi (Nationalspielerin SC 07 Bad Neuenahr), Michael Lengersdorff (Vorstand 100 erneuerbar Stiftung), Ratinho (1. FC Kaiserslautern), Herbert Laubach (Geschäftsführer Lotto Rheinland-Pfalz) und Stephan Kuntz (Vorstandschef 1. FC Kaiserslautern). Foto: Michael Wolff</p>
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		<title>LottoElf spielt für guten Zweck in Wörrstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="276" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_21-300x276.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_2" title="Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_2" /></p>Overath, Kuntz und Co. gastieren am 21. September im Stadion Neuborn Ein Leckerbissen für alle Fußballfans wird am 21. September um 19 Uhr im rheinhessischen Wörrstadt geboten: Die Spieler der LottoElf mit Wolfgang Overath und Stefan Kuntz schnüren im Stadion „Am Neuborn“ die Fußballstiefel und spielen 90 Minuten für einen guten Zweck. Gegner wird eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="276" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_21-300x276.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_2" title="Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_2" /></p><p>Overath, Kuntz und Co. gastieren am 21. September im Stadion Neuborn</p>
<p><strong>Ein Leckerbissen für alle Fußballfans wird am 21. September um 19 Uhr im rheinhessischen Wörrstadt geboten: Die Spieler der LottoElf mit Wolfgang Overath und Stefan Kuntz schnüren im Stadion „Am Neuborn“ die Fußballstiefel und spielen 90 Minuten für einen guten Zweck. Gegner wird eine Auswahl von Ü40-Spielern der <a href="http://www.tus-woerrstadt.de/" target="_blank">TuS Wörrstadt</a> und von <a href="http://www.juwi.de" target="_blank">juwi </a>sein. Der Reinerlös dieser Veranstaltung, die um 16:30 Uhr mit einem Torwarttraining mit dem 1974er Weltmeister Wolfgang Kleff startet, geht je zur Hälfte in das Solarprojekt der 100% erneuerbar Stiftung auf dem <a href="http://www.machmitmuseum.de/" target="_blank">MachMit-Museum</a> in Berlin und in das Jahresprojekt „Kinderarmut – ohne Ausweg?“ der <a href="http://www.lotto-rlp.de/lotto-stiftung.html" target="_blank">Lotto-Stiftung</a>.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3911" title="Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_2" src="http://blog2.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Lottoelf-Horchheim_Seydel18285-200dpi_21.jpg" alt="" width="1024" height="945" /></a></p>
<p>Die LottoElf hat seit ihrer Gründung im Jahr 1999 über eine Million Euro für soziale Zwecke eingespielt. Einer der Garanten dieses Erfolges ist der 1954er-Weltmeister Horst Eckel (1. FC Kaiserslautern), inzwischen 79 Jahre jung. Er gibt als Teammanager von außen die Anweisungen &#8211; zusammen mit Trainerlegende Rudi Gutendorf (TuS Koblenz-Neuendorf). Das Team bilden so bekannte Fußballgrößen wie der 1974er-Weltmeister Wolfgang Overath (1. FC Köln und aktueller FC-Präsident) und Stefan Kuntz, der Europameister von 1996 und aktuelle FCK-Vorstandsvorsitzende, sowie ruhmreiche ‚Rote Teufel’ wie Olaf Marschall, Hans-Günter Neues und Roger Lutz. Bundesliga-Legenden wie Dariusz Wosz (VfL Bochum), Matthias Scherz (FC St. Pauli / 1. FC Köln) und Stephan Engels (1. FC Köln) ergänzen die fußballerische Palette. Teamgeist, Spaß am Spiel und immer die Bereitschaft, hilfsbedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen, das ist das Erfolgsrezept der LottoElf, das sie so attraktiv und sympathisch macht.</p>
<p>Wer von alten Zeiten schwärmen, große Namen, attraktiven Fußball und Kabinettstückchen der Extraklasse erleben will, der sollte die LottoElf spielen sehen: Unterhaltsame 90 Minuten und ein attraktives Rahmenprogramm mit Street-Soccer, Table-Soccer, Torwandschießen und einer Tombola mit attraktiven Prei­sen erwarten die großen und kleinen Fußballliebhaber. Und das Ganze zu famili­enfreundlichen Eintrittspreisen: Erwachsene zahlen 6,- €, Kinder und Jugendliche 2,50 €. Und die große Familie des TuS Wörrstadt sorgt für das leibliche Wohl mit Speisen und Getränken.</p>
<p>Karten sind erhältlich per E-Mail info@100-prozent-erneuerbar.de oder telefonisch unter 06732 / 9657-1237.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Plakat-LottoElf2011.09.21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3617" title="Plakat-LottoElf2011.09.21" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Plakat-LottoElf2011.09.21.jpg" alt="" width="330" height="466" /></a></p>
<p><strong>Das Programm am 21. September</strong></p>
<p><em>16:30 bis 18:00 Uhr</em><br />
Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche mit dem 1974er Weltmeister Wolfgang Kleff</p>
<p><em>16:30 bis 18:45 Uhr</em><br />
Rahmenprogramm mit Street-Soccer und Table-Soccer sowie Torwandschießen</p>
<p>Verkauf von Los für die Tombola – Hauptgewinne: 1 E-Bike Winora F1, VIP-Karten für Bundesligaspiele des 1. FC Kaiserslautern und des 1. FSV Mainz 05, Reise- und Menü-Gutscheine und viele weitere attraktive Preise</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3648" title="3_Kongress_Banner_kurz110328_100eeTermin" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/3_Kongress_Banner_kurz110328_100eeTermin.jpg" alt="" width="193" height="161" /></p>
<p><em>18:45 Uhr</em><br />
Auftritt der Cheerleader <a href="http://www.die-chaote.de/" target="_blank">LSG Die Chaote</a> Klein-Winternheim</p>
<p><em>19:00 Uhr</em><br />
Spiel der LottoElf gegen eine Ü40-Auswahl der TuS Wörrstadt / juwi</p>
<p><em>19:45 Uhr</em><br />
Übergabe des Spendenschecks für die beiden Sozialprojekte und Bekanntgabe der Hauptgewinne</p>
<p>Und natürlich Autogramme der Stars der LottoElf</p>
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		<title>Windgas – oder wie man mit fluktuierendem Ökostrom eine sichere Energieversorgung ermöglicht</title>
		<link>http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/2011/03/23/windgas-%e2%80%93-oder-wie-man-mit-fluktuierendem-okostrom-eine-sichere-energieversorgung-ermoglicht-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 14:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Ersatz_klein" title="Blogbild_Ersatz_klein" /></p>Wind- und Solarkraft sind wichtige Träger der regenerativen Stromerzeugung. Problematisch ist, dass bei diesen Technologien die Stromproduktion je nach Wetter schwankt. Gleichzeitig schwankt auch die Stromnachfrage der Konsumenten, je nach Jahres- und Tageszeiten. Das Kunststück besteht nun darin, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. (Dies ist Voraussetzung für eine sichere und vollständig regenerative Stromversorgung.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Ersatz_klein" title="Blogbild_Ersatz_klein" /></p><p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3936" title="Blogbild_Ersatz_klein" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Wind- und Solarkraft sind wichtige Träger der regenerativen Stromerzeugung. Problematisch ist, dass bei diesen Technologien die Stromproduktion je nach Wetter schwankt. Gleichzeitig schwankt auch die Stromnachfrage der Konsumenten, je nach Jahres- und Tageszeiten. Das Kunststück besteht nun darin, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. (Dies ist Voraussetzung für eine sichere und vollständig regenerative Stromversorgung.) Derzeit wird unter dem Stichwort „Windgas“ eine neue Technologie erprobt, die diese Probleme lösen könnte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Windstrom wird zu Windgas</strong></span></p>
<p>Die oben beschriebenen Probleme können künftig noch besser gelöst werden, wenn die in Wind- und Solarstrom enthaltene Energie in irgendeiner  anderen, umweltfreundlichen Form gespeichert werden kann. Ein bekanntes Beispiel für eine solche <strong>Speichertechnologie</strong> sind Pumpspeicherkraftwerke. Solche Pumpspeicherkraftwerke existieren bereits in Deutschland, haben bislang jedoch noch eine viel zu geringe Kapazität.<br />
Ein <strong>neues Speicherkonzept </strong>stellt darauf ab, Windstrom in <strong><a href="http://www.greenpeace-energy.de/windgas/windgas-als-speicher.html" target="_blank">synthetisches Erdgas </a></strong>umzuwandeln. In einem Elektrolyseverfahren wird mit Hilfe des Windstroms Wasser in seine Grundbestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Der Wasserstoff wird dann in einem zweiten Schritt mit CO2 zu Methan (CH4) umgewandelt, wodurch synthetisches Erdgas entsteht. Dieses Erdgas kann anschließend ins deutsche Erdgasnetz eingespeist und damit gespeichert werden. Der <a href="http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010/04/strom-erdgas-speicher.jsp" target="_blank">Wirkungsgrad </a>bei der Umwandlung von Strom zu Erdgas beträgt über 60 Prozent. Die Grundlagen der verwendeten Technik stammen von den Forschungsinstituten ZSW und Fraunhofer IWES.</p>
<p>Das Verfahren wird <strong>derzeit von zwei Firmengruppen in der Praxis erprobt</strong>. Der Energieversorger <a href="http://www.erneuerbareenergien.de/windgas-kommt-im-herbst/150/469/30486/" target="_blank">Greenpeace Energy </a>plant ab 2012, Windgas zu verkaufen. Weitere Anwender der Windgas-Technologie sind die <a href="http://www.photovoltaik-guide.de/erdgas-aus-oekostrom-juwi-und-solarfuel-testen-verfahren-zur-stromspeicherung-17629" target="_blank">Juwi-Gruppe und die SolarFuel GmbH</a>. Die beiden Firmen haben zusammen eine Windgasanlage in der Morbacher Energielandschaft im Hunsrück installiert.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Windgas-Technologie als Problemlöser</strong></span></p>
<p>Die Windgas-Technologie (die selbstverständlich auch mit Solarstrom betrieben werden kann) bietet ein großes Potential und löst verschiedene Probleme auf dem Weg zu einer vollständig regenerativen Energieversorgung:</p>
<ul>
<li>Mit dem deutschen Gasnetz wird ein <strong>gigantischer Speicher </strong>erschlossen. In ihm können 514 Terawattstunden (TWh) Energie gespeichert werden. Zum Vergleich: die aktuell in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke können lediglich 0,6 TWh speichern. Die Speicherfähigkeit des Gasnetzes würde ausreichen, um für zwei bis drei Monate die gesamte Stromversorgung Deutschlands zu übernehmen. „Über die Strom-Gasnetz-Kopplung erschließen wir die größte Speicherinfrastruktur, die wir in Deutschland haben. Der gesamte Ökostrom von 2010 bräuchte gerade mal ein Viertel der vorhandenen Gasspeicherkapazität“, sagt Sterner vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Systemtechnik (IWES).</li>
<li>Windgas <strong>lässt sich für viele Anwendungen einsetzen</strong>. Es kann in Gaskraftwerken und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen rückverstromt werden. Im Mobilitätssektor kann es Gasfahrzeuge antreiben. Im Wärmesektor kann es zum Kochen oder Heizen eingesetzt werden. Die Windgas-Technologie verbindet somit Märkte für Strom, Wärme und Mobilität miteinander.</li>
<li>Windgas ermöglicht eine <strong>wetterunabhängige und zudem bedarfsgerechte Energieversorgung</strong>. Bei Überproduktion wird Ökostrom in Gas umgewandelt und im Gasnetz eingelagert. Bei Unterproduktion bzw. bei erhöhter Nachfrage wird das Gas wieder entnommen und in die gewünschte Energieform (Strom, Wärme, Bewegung) umgewandelt. Somit kann die Windgas-Technologie auch das (oben beschriebene) Problem der schwankenden Ökostromproduktion lösen.</li>
<li>Windgas kann helfen, das <strong>Problem der Netzengpässe </strong>zu <strong>lösen</strong>. Bislang kommt es immer wieder zu Situationen, in denen Ökostrom auf Grund von Netzengpässen nicht ins Stromnetz eingespeist werden kann und daher ungenutzt verpufft. In solchen Situationen könnte die Windgas-Technik künftig eingesetzt werden, um die Energie alternativ über das Gasnetz zu leiten.</li>
</ul>
<p>Die Windgas-Technologie stellt somit einen wichtigen Beitrag dar, um eine vollständig regenerative Energieversorgung zu ermöglichen. Ihr könnte daher, bei der bevorstehenden Transformation der Energieversorgung, – gemeinsam mit anderen Speichertechnologien – eine entscheidende Bedeutung zukommen.</p>
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		<title>Niersteiner Konfirmanden sammeln für Hilfsprojekt in Haiti</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2.000 Euro sollen Stromversorgung für Kinderheim und Krankenstation sichern Die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Nierstein haben sich am Ende ihrer Konfirmandenzeit verstärkt mit den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit aus-einandergesetzt. Der konziliare Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, den Carl Friedrich von Weizäcker 1985 initiierte, war dabei das leitende Thema für die Konfirmanden. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2.000 Euro sollen Stromversorgung für Kinderheim und Krankenstation sichern</strong></p>
<p>Die Konfirmanden der <a href="http://www.martinskirche-nierstein.de/nachrichten?show=read&amp;id=72" target="_blank">evangelischen Kirchengemeinde Nierstein</a> haben sich am Ende ihrer Konfirmandenzeit verstärkt mit den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit aus-einandergesetzt. <a href="http://www.oikoumene.net/home/" target="_blank">Der konziliare Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung</a>, den Carl Friedrich von Weizäcker 1985 initiierte, war dabei das leitende Thema für die Konfirmanden. Bei ihrer Konfirmandenfreizeit war einer der Höhepunkte dazu das Klimaschutz-Planspiel „Alles nur ein Spiel“, das in einer  „Weltklimakonferenz“ gipfelte. In diesem Spiel schlüpften die Jugendlichen in die verschiedenen Rollen der unterschiedlichen Akteure unserer globalen Gesellschaft und arbeiteten an Lösungen und Vorschlägen für eine nachhaltige Zukunft. Dazu passend stand im April ein Besuch beim Wörrstädter Erneuerbare-Energie-Spezialist <a href="http://www.juwi.de" target="_blank">juwi </a>auf dem Programm, um mehr über die Möglichkeiten der regenerativen Energieversorgung zu erfahren. Bereits im Vorfeld hatte die Niersteiner Konfirmandengruppe über das Internet von dem <a href="http://www.100-prozent-erneuerbar.de/mitmachen/aktionen/spendenaktion.html" target="_blank">Hilfsprojekt für Haiti</a> erfahren, dass der Verein „<a href="http://www.100-prozent-erneuerbar.de" target="_blank">100% erneuerbar e.V.</a>“ derzeit unterstützt. Ziel ist es, ein Kinderheim und ein Krankenhaus mit einer Photovoltaikanlage zu versehen, um den explodierenden Energiepreisen und häufigen Stromausfällen für die fossile Energieerzeugung in Haiti Einhalt zu gebieten. Vor Ort kümmern sich der Hilfsverein „<a href="http://www.feedthehungry.de/" target="_blank">Feed the hungry</a>“ und die Organisation „<a href="http://www.loveachild.com/" target="_blank">Love a child</a>“, die Betreiberin des Kinderheimes, um die Umsetzung des Hilfsprojektes.</p>
<div id="attachment_2865" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Scheckübergabe-Nierstein.jpg"><img class="size-medium wp-image-2865" title="Scheckübergabe Nierstein" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Scheckübergabe-Nierstein-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Gemeinsam mit Pfarrer Richard Dautermann (Mitte) überreichen die Konfirmanden stolz den symbolischen Scheck über 2.386,23 Euro an (v.l.) den 100% erneuerbar-Vereinsvorsitzenden Michael Lengersdorff, Schatzmeister Karsten Krämer (verdeckt) und Jean-Pierre Rummens, Vorstandsmitglied von „Feed the hungry“ Deutschland. Foto: privat</p></div>
<p>Für dieses Projekt haben die Konfirmanden in den vergangenen Wochen fleißig gesammelt, denn es „ist uns ein Herzensanliegen, denen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ein wenig der Lebensqualität zu spenden, die bei uns zum Alltag gehört“, so der einhellige Tenor der Konfirmanden. Genau 2.386,23 Euro sind zusam-mengekommen, die am Dienstag von den Konfirmanden und Pfarrer Richard Dauter-mann an Michael Lengersdorff, Vorsitzender des 100%-Vereins, an Schatzmeister Karsten Krämer und Mitbegründer Matthias Willenbacher sowie Jean-Pierre Rummens, Vorstandsmitglied von „Feed the hungry“ Deutschland, überreicht wurden. <em>„Ein tolles Ergebnis, mit dem wir nicht gerechnet haben“, so Michael Lengersdorff, „und ein ganz wichtiger Beitrag, der die Realisierung des Projektes ein großes Stück näher bringt &#8211; und den Spendentopf auf mehr als 16.500 Euro anwachsen lässt.“</em><br />
<strong>Spenden für dieses Projekt werden gerne entgegen genommen: über den <a href="http://www.100-prozent-erneuerbar.de/" target="_blank">Spendenbutton </a>oder direkt auf das Spenden-konto des 100%-Vereins e.V. Nr. 40 70 49 14 (BLZ 550 912 00) bei der Volksbank Alzey.</strong></p>
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		<title>Announcement: Berlinale</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Ersatz_klein" title="Blogbild_Ersatz_klein" /></p>Als Kampagne, die etwas auf sich hält, und die sich vor allem auch in Berlin aufhält, kommen wir natürlich an DEM Ereignis des Jahres (also einem von vielen), nicht vorbei. 100% erneuerbar am Potsdamer Platz, genauer in der GreenMe-Lounge im Filmhaus. Die Schauspielerin Jessica Schwarz hats schon erzählt, hier wird dem &#8220;grünen Film&#8221; eine Bühne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Ersatz_klein" title="Blogbild_Ersatz_klein" /></p><p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3936" title="Blogbild_Ersatz_klein" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Als Kampagne, die etwas auf sich hält, und die sich vor allem auch in Berlin aufhält, kommen wir natürlich an DEM Ereignis des Jahres (also einem von vielen), nicht vorbei. 100% erneuerbar am Potsdamer Platz, genauer in der <a href="http://www.greenme.de/" target="_blank">GreenMe-Lounge</a> im Filmhaus. Die Schauspielerin <a href="http://www.welt.de/videos/kino/article6397572/Jessica-Schwarz-bewertet-Umweltfilme.html" target="_blank">Jessica Schwarz hats schon erzählt</a>, hier wird dem &#8220;grünen Film&#8221; eine Bühne bereitet.<br />
Am <strong>Freitag, 19. Februar</strong>, geht es dann wirklich um uns: <strong>Sind 100% erneuerbare Energien möglich? Was braucht es dazu? Wer kann was tun? </strong>Matthias Willenbacher (juwi) und Carl A. Fechner (FechnerMedia, Regisseur von &#8220;Die 4. Revolution &#8211; Energy Autonomy&#8221;) diskutieren <strong>ab 11 Uhr</strong> diese und andere Fragen. Die Lounge ist aber schon <strong>ab 9 Uhr mit Kaffee und Frühstück</strong> zu besuchen. Bis 14:30 Uhr gibt es weitere Diskussionen und vor allem auch Filmscreenings. Genauer Ort: <strong>Potsdamer Straße 2, Filmhaus, 4. Stock</strong>.<br />
Also, kommt vorbei und macht Euch ein Bild &#8211; wir freuen uns auf Euch!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warten auf die Berlinale</title>
		<link>http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/2010/02/08/warten-auf-die-berlinale/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Ersatz_klein" title="Blogbild_Ersatz_klein" /></p>Diese Woche steht Berlin wieder einmal unterm Himmel von Stars und Sternchen. Die 60. Internationalen Filmfestspiele der Berlinale wirbeln die Stadt ganz schön auf. Mitten drin im Getümmel 100% erneuerbar und juwi. Die GreenMe-Lounge machts möglich, dass sich Landeier wie wir in der Großstadt präsentieren dürfen. Worum geht es bei der GreenMe-Lounge: &#8220;Die GREEN ME [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="236" height="212" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Blogbild_Ersatz_klein" title="Blogbild_Ersatz_klein" /></p><p><a href="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3936" title="Blogbild_Ersatz_klein" src="http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Blogbild_Ersatz_klein.jpg" alt="" width="236" height="212" /></a>Diese Woche steht Berlin wieder einmal unterm Himmel von Stars und Sternchen. Die 60. Internationalen Filmfestspiele der <a href="http://www.berlinale.de/" target="_blank">Berlinale</a> wirbeln die Stadt ganz schön auf. Mitten drin im Getümmel <a href="http://www.100-prozent-erneuerbar.de/" target="_blank">100% erneuerbar</a> und <a href="http://www.juwi.de/" target="_blank">juwi</a>. Die <a href="http://www.greenme.de/" target="_blank">GreenMe-Lounge</a> machts möglich, dass sich Landeier wie wir in der Großstadt präsentieren dürfen. Worum geht es bei der GreenMe-Lounge:<br />
&#8220;Die GREEN ME Lounge wurde erstmals 2008 während der 58. Berlinale veranstaltet. Mit ihrem Sitz in den Räumen der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und der Kinemathek im Filmhaus im Sony Center stellt die Lounge eine Plattform für den umweltpolitischen Film dar. In der Frühstückslounge, den Veranstaltungen und Diskussionsrunden trifft das Publikum auf Filmemacher, aktive Umweltschutzorganisationen und bedeutende Persönlichkeiten aus dem Umweltschutz und der Filmbranche. Bereits vorhandene Kräfte im Filmbereich sollen gebündelt werden, um gemeinsam mit den einzelnen Organisationen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen zu können. Die GREEN ME Lounge gibt grüne Filmtipps zur diesjährigen Programmauswahl der Berlinale und präsentiert die Macher der Filme. Außerdem werden die für die GREEN ME Story Drehbuchförderung eingereichten Filmstoffe präsentiert, die sich mit dem Thema Umwelt auseinandersetzen und somit das grüne Filmgenre vorantreiben.&#8221;<br />
In der Jury der Drehbuchförderung sind dieses Jahr unter anderem Jessica Schwarz und Hannes Jaennicke sowie auch Carl A. Fechner, Regisseur von &#8220;<a href="http://www.energyautonomy.org/" target="_blank">Die 4. Revolution &#8211; Energy Autonomy</a>&#8220;. Schirmherr der Initiative ist der Chef des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth.<br />
An vier Tagen finden die Lounges statt, jeweils mit Screenings, Podiumsdiskussionen und Pressegesprächen. &#8220;Unsere&#8221; Lounge ist am Freitag, den 19. Februar im Filmhaus am Potsdamer Platz. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Euren Besuch!</p>
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